SAP printing FAQ

Antworten auf häufige Fragen zu SAP Printing, SAP S/4HANA Cloud, Print Queues, Routing, Finishing, SAP BTP und Output Management – ergänzt um kurze Erklärungen der wichtigsten BENS-Lösungen.

SAP S/4HANA Cloud Printing

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Wie drucke ich aus SAP S/4HANA Cloud auf lokale Netzwerkdrucker?

Antwort: SAP S/4HANA Cloud stellt Druckaufträge über Print Queues bereit. Damit daraus ein Ausdruck auf einem Drucker im Unternehmensnetz wird, benötigt man eine lokale oder externe Druckkomponente, die die Aufträge aus SAP übernimmt und an das physische Druckziel weiterleitet. Der Cloud-Dienst muss den Drucker dabei nicht direkt über das Internet erreichen.

So unterstützt Suchy MIPS: BENS OMS Print Hub ist für genau diesen Ablauf ausgelegt: Es verbindet sich mit den SAP Print Queues, übernimmt neue Druckaufträge, ordnet sie einem in BENS definierten virtuellen Drucker und damit einem konkreten Ziel zu und sendet sie an den lokalen oder entfernten Drucker. Nach der Verarbeitung aktualisiert BENS den Jobstatus in SAP und kann eine detaillierte Meldung zurückgeben. Verarbeitete Jobs werden in BENS archiviert und können dort analysiert oder erneut ausgegeben werden.

Bei komplexeren Drucklandschaften können zusätzlich Routing, Print Profiles und weitere BENS-Verarbeitungsfunktionen eingesetzt werden.

Brauche ich für SAP S/4HANA Public Cloud einen lokalen Druckserver?

Antwort: Nein. Ein klassischer Windows-Druckserver ist für SAP S/4HANA Public Cloud nicht grundsätzlich erforderlich. Notwendig ist jedoch eine Komponente, die Cloud-Druckaufträge übernimmt und den Weg zu den physischen Druckern herstellt. Bei SAP Cloud Print Manager läuft diese Komponente als Windows-Dienst. Ein externes OMS kann diese Aufgabe mit einer eigenen Architektur übernehmen.

So unterstützt Suchy MIPS: BENS OMS Print Hub übernimmt die Print-Queue-Anbindung und verwaltet die Zuordnung von SAP Queues zu virtuellen BENS-Druckern und den tatsächlichen Zielgeräten. Damit kann eine SAP-Cloud-Druckarchitektur aufgebaut werden, ohne dass die Lösung zwingend an einen klassischen Windows-Printserver gebunden sein muss. Welche lokalen Komponenten erforderlich sind, hängt vom Zielprotokoll, vom Drucker und von eventuell benötigten Treibern oder Konvertierungen ab.

Kann ich vorhandene Drucker nach einer Migration auf SAP S/4HANA Cloud weiterverwenden?

Antwort: In vielen Fällen ja. Entscheidend ist weniger das Alter des Druckers als die Frage, ob er über geeignete Protokolle und Datenformate angesprochen werden kann und ob benötigte Funktionen wie Duplex, Papierfachwahl oder Finishing technisch steuerbar sind. Vor einer Migration sollten daher repräsentative Druckermodelle mit realen Belegen getestet werden.

So unterstützt Suchy MIPS: BENS OMS Print Hub kann bestehende Drucker als Ziele verwalten. BENS unterstützt typische Druckdatenformate wie PDF, PostScript und PCL; bei Bedarf können Daten konvertiert oder mit zusätzlichen Drucksteuerungsinformationen versehen werden. Dadurch lassen sich vorhandene Geräte häufig weiterverwenden, auch wenn sich der SAP-Druckweg durch die Cloud-Migration grundlegend ändert.

Wie funktioniert der Druckweg von SAP Cloud zum Unternehmensdrucker?

Antwort: Der typische Ablauf besteht aus mehreren klaren Schritten: Eine SAP-Anwendung erzeugt das Ausgabedokument, SAP legt den Auftrag in einer Print Queue ab, eine Druckkomponente übernimmt den Auftrag, bestimmt das Ziel und überträgt die Daten an den Drucker. Anschließend kann der Verarbeitungsstatus an SAP zurückgemeldet werden.

So unterstützt Suchy MIPS: Mit BENS OMS Print Hub sieht der Ablauf konkret so aus: SAP Print Queue → BENS OMS Print Hub → virtueller BENS-Drucker → physisches Druckziel. BENS lädt den Auftrag aus SAP, verarbeitet ihn gegebenenfalls, sendet ihn an das konfigurierte Ziel und aktualisiert anschließend den SAP-Status. Im BENS-Web-Panel stehen zusätzlich Jobdaten, Ziel, technische Parameter und Debug-Informationen für die Nachverfolgung zur Verfügung.

Kann ich aus SAP Cloud an Drucker in mehreren Niederlassungen drucken?

Antwort: Ja. Cloud-Druck ist nicht auf einen einzelnen Standort beschränkt. Wichtig ist, dass die Print Queues eindeutig einem Standort oder einer Routinglogik zugeordnet werden und dass die lokalen Druckziele sicher erreichbar sind. Bei vielen Niederlassungen sollte die Administration möglichst zentral erfolgen, statt für jeden Standort eine eigene Insellösung aufzubauen.

So unterstützt Suchy MIPS: BENS OMS Print Hub kann SAP Queues zentral verwalten und unterschiedlichen virtuellen Druckern beziehungsweise physischen Zielen in verschiedenen Niederlassungen zuordnen. Für zusätzliche Kommunikationsanforderungen kann BENS SecureConnector gezielte, verschlüsselte und bidirektionale Verbindungen zwischen Cloud und On-Premises bereitstellen. Anders als ein klassisches Site-to-Site-VPN koppelt SecureConnector nicht komplette Netze, sondern nur die benötigten Anwendungen, Geräte oder Datenquellen.

Wie drucke ich Rechnungen aus SAP S/4HANA Cloud automatisch?

Antwort: Die automatische Ausgabe von Rechnungen beginnt in SAP mit der Ausgabesteuerung: Für den jeweiligen Beleg werden Ausgabekanal und Print Queue bestimmt. Danach übernimmt die Druckkomponente den Auftrag. Wichtig sind insbesondere Belegtyp, Output Parameter Determination, verwendete Queue und das gewünschte Druckziel.

So unterstützt Suchy MIPS: BENS OMS Print Hub übernimmt die bereitgestellten Rechnungsjobs aus den SAP Print Queues und leitet sie an die konfigurierten Ziele weiter. Unterschiedliche Queues können beispielsweise auf verschiedene Drucker, Druckerpools oder Standorte abgebildet werden. Zusätzlich kann BENS die Druckdaten verarbeiten, etwa für Formatkonvertierung oder druckerspezifische Einstellungen, und nach der Verarbeitung den Status an SAP zurückmelden.

Wie kann ich Lieferscheine aus SAP Cloud direkt im Versand drucken?

Antwort: Für den direkten Ausdruck im Versand muss SAP den Lieferschein einer passenden Print Queue zuordnen. Bei einem einzelnen Versandplatz kann diese Queue fest mit einem Drucker verbunden werden. Bei mehreren Versandstellen wird eine zusätzliche Routinglogik interessant, damit der Auftrag automatisch am richtigen Standort beziehungsweise am richtigen Versanddrucker ausgegeben wird.

So unterstützt Suchy MIPS: In BENS OMS Print Hub wird die SAP Queue einem virtuellen BENS-Drucker und anschließend dem gewünschten Ziel zugeordnet. Falls eine einfache 1:1-Zuordnung nicht ausreicht, kann BENS die Druckverteilung um zusätzliche Regeln erweitern. So lassen sich beispielsweise verschiedene Versandstandorte, Dokumentarten oder Druckerpools abbilden. Gleichzeitig bleibt der komplette Jobweg in BENS nachvollziehbar.

Kann SAP S/4HANA Cloud ohne VPN auf lokale Drucker zugreifen?

Antwort: Für den üblichen Pull-Druck aus SAP S/4HANA Cloud ist kein klassisches Site-to-Site-VPN erforderlich. Die lokale Druckkomponente baut die Verbindung zu SAP auf und holt neue Jobs aus der Cloud ab; SAP muss deshalb nicht direkt auf den lokalen Drucker zugreifen. Welche Firewall-Freigaben benötigt werden, hängt von der eingesetzten Architektur ab.

So unterstützt Suchy MIPS: BENS OMS Print Hub kann Print Queues über die vorgesehenen SAP-Schnittstellen abrufen und die Jobs anschließend lokal oder an entfernte Druckziele weitergeben. Wenn darüber hinaus eine dauerhafte bidirektionale Kommunikation zwischen Cloud-Anwendungen und definierten lokalen Systemen oder Geräten benötigt wird, kann BENS SecureConnector eingesetzt werden. Der lokale Connector initiiert dabei die verschlüsselte ausgehende Verbindung; das lokale System muss nicht direkt aus dem Internet erreichbar sein.

Welche Druckformate unterstützt SAP Cloud Printing?

Antwort: Welche Formate verfügbar sind, hängt von SAP-Produkt, Queue-Typ und Konfiguration ab. In der Praxis spielen insbesondere PDF und druckerspezifische Datenformate eine Rolle. Entscheidend ist, dass das erzeugte Format zum Zielgerät und zu den gewünschten Druckfunktionen passt.

So unterstützt Suchy MIPS: BENS OMS Print Hub kann die aus SAP übernommenen Druckdaten an geeignete Zielgeräte weiterleiten. Falls das Zielformat nicht zum Drucker passt, können BENS-Verarbeitungsfunktionen eingesetzt werden, zum Beispiel für Konvertierungen zwischen PDF, PostScript oder PCL. Zusätzlich lassen sich je nach Drucker und Datenformat Steuerinformationen für Funktionen wie Duplex, Papierwahl, Heften, Lochen oder Falzen ergänzen.

Kann ich aus SAP Cloud auf einen PDF-Drucker ausgeben?

Antwort: Ja, sofern der gewünschte Ausgabeweg PDF unterstützt. Dabei muss man unterscheiden: PDF kann das Dokumentformat in der SAP Print Queue sein, oder das Ziel kann ein System beziehungsweise ein Gerät sein, das PDF direkt verarbeitet. Eine PDF-Ausgabe ist nicht automatisch eine Archivierung; Speicherung und Archivierung sind separate Verarbeitungsschritte.

So unterstützt Suchy MIPS: BENS OMS Print Hub kann PDF-Jobs aus SAP übernehmen und an PDF-fähige Drucker oder andere definierte Ziele weitergeben. BENS kann Dokumente außerdem bei Bedarf in PDF konvertieren oder PDF-Daten vor der Ausgabe weiterverarbeiten. Für physische Drucker können zusätzliche Druckanweisungen wie Duplex oder Finishing ergänzt werden, sofern das Zielgerät diese Funktionen unterstützt.

Was ändert sich beim Drucken von SAP ECC zu S/4HANA Public Cloud?

Antwort: Beim Wechsel von SAP ECC zu S/4HANA Public Cloud verändert sich vor allem die Architektur. Im klassischen SAP-Umfeld arbeiten viele Unternehmen mit SAP Spool, Ausgabegeräten und direkter Einbindung der internen Druckinfrastruktur. In der Public Cloud erfolgt die Übergabe über definierte Cloud-Schnittstellen und Print Queues. Bestehende Druckprozesse sollten deshalb vor der Migration einzeln aufgenommen und neu abgebildet werden.

So unterstützt Suchy MIPS: BENS OMS Print Hub bildet die Brücke zwischen den SAP Print Queues und der vorhandenen Druckerlandschaft. Bestehende Zielgeräte, Routingregeln und spezielle Druckanforderungen können damit in eine neue Cloud-Druckarchitektur überführt werden. Für Unternehmen, die bereits BENS OMS im klassischen SAP-Umfeld einsetzen, kann die Migration zudem so geplant werden, dass bekannte BENS-Funktionen für Verteilung, Verarbeitung und Überwachung weiterhin genutzt werden.

Wie teste ich den Druck aus SAP S/4HANA Cloud vor dem Produktivstart?

Antwort: Ein belastbarer Test sollte deutlich mehr als eine einzelne Testseite umfassen. Sinnvoll sind eine eigene Test-Queue, typische Geschäftsdokumente, verschiedene Druckermodelle, Papierfächer, Duplex, Finishing, Fehlerfälle sowie Druckziele an unterschiedlichen Standorten. Auch Statusrückmeldungen und Wiederanlauf nach Drucker- oder Netzwerkfehlern sollten geprüft werden.

So unterstützt Suchy MIPS: BENS OMS Print Hub kann im Rahmen eines Proof of Concept mit einer SAP-Testumgebung beziehungsweise Test-Queues verbunden werden. Im BENS-Web-Panel lassen sich empfangene Jobs, Zielzuordnung, Status, technische Parameter und Debug-Logs kontrollieren. So kann nicht nur geprüft werden, ob ein Blatt aus dem Drucker kommt, sondern ob der komplette Prozess einschließlich Fehlerbehandlung und SAP-Status sauber funktioniert.

SAP Print Queues und Cloud Print Manager

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Was ist eine SAP Print Queue?

Antwort: Eine SAP Print Queue ist eine logische Warteschlange für Druckaufträge. SAP-Anwendungen legen dort Dokumente ab, die anschließend von einer geeigneten Druckkomponente abgeholt oder über eine Benachrichtigungsintegration an ein externes OMS gemeldet werden. Die Print Queue ist also die Übergabestelle zwischen SAP und der nachgelagerten Druckinfrastruktur – nicht der physische Drucker selbst.

So unterstützt Suchy MIPS: BENS OMS Print Hub liest die in SAP konfigurierten Print Queues ein und zeigt sie im Web-Panel an. Für die Ausgabe werden in BENS virtuelle Drucker angelegt, die den SAP Queues entsprechen und wiederum einem konkreten Ziel, beispielsweise einem physischen Drucker, zugeordnet werden. Damit bleibt die SAP-seitige Queue logisch von der tatsächlichen Druckeradresse getrennt.

Wie richte ich eine Print Queue in SAP S/4HANA Cloud ein?

Antwort: In SAP S/4HANA Cloud wird eine Print Queue über die dafür vorgesehene App angelegt. Typischerweise werden Name, Beschreibung, Ausgabeformat und die passende Kommunikationszuordnung festgelegt. Für eine Pull- oder Notification-Integration muss der zur Integrationsart passende Queue-Typ beziehungsweise das entsprechende Kommunikationsszenario gewählt werden.

So unterstützt Suchy MIPS: Nach der SAP-Konfiguration verbindet sich BENS OMS Print Hub mit dem SAP-System und übernimmt die Queue-Informationen. Im BENS-Web-Panel kann die SAP Queue einem virtuellen BENS-Drucker und anschließend dem gewünschten Ziel zugeordnet werden. Dadurch wird die SAP-Konfiguration von der physischen Druckerdefinition entkoppelt und kann zentral administriert werden.

Was ist der Unterschied zwischen SAP Cloud Print Manager und einem externen OMS?

Antwort: SAP Cloud Print Manager stellt die Verbindung zwischen SAP-Cloud-Druckaufträgen und lokalen Druckern her und deckt Standardszenarien ab. Ein externes Output Management System wird interessant, wenn darüber hinaus zentrale Steuerung, detaillierte Jobverfolgung, flexible Zielzuordnung, zusätzliche Datenverarbeitung, komplexe Druckerlandschaften oder erweiterte Betriebsfunktionen benötigt werden.

So unterstützt Suchy MIPS: BENS OMS Print Hub ist als externe Output-Management-Lösung für SAP-Cloud-Szenarien entwickelt. Es übernimmt SAP Print Queues, bildet diese auf virtuelle BENS-Drucker und reale Ziele ab, verarbeitet Jobs, aktualisiert den Status in SAP und archiviert verarbeitete Jobs für Analyse oder Nachdruck. Das Web-Panel zeigt unter anderem Queue-Mappings, Jobstatus, Ziel, technische Parameter und Debug-Logs. BENS OMS Print Hub wurde zudem im Hinblick auf die neuen SAP-Zertifizierungsspezifikationen S/4HC-PUB-PRINT-OMS, BTP-PRINT-OMS und S/4HC-PRINT-OMS entwickelt.

Was ist SAP_COM_0466?

Antwort: SAP_COM_0466 ist das SAP-Kommunikationsszenario für die Pull-Integration beim Drucken. Die externe Druckkomponente fragt SAP regelmäßig nach neuen Aufträgen, lädt vorhandene Jobs aus der Print Queue und verarbeitet sie anschließend. Für Cloud-to-On-Premises-Szenarien ist dieses Verfahren besonders geeignet, weil keine eingehende Verbindung aus der Cloud zum lokalen Drucker erforderlich ist.

So unterstützt Suchy MIPS: BENS OMS Print Hub kann nach diesem Prinzip SAP Print Queues überwachen und neue Druckaufträge übernehmen. Nach der Verarbeitung wird der Jobstatus an SAP zurückgemeldet. Im BENS-Web-Panel können die verarbeiteten Jobs zusätzlich mit Status, Ziel und technischen Detailinformationen nachvollzogen werden.

Was ist SAP_COM_0467?

Antwort: SAP_COM_0467 ist für die Notification-Integration mit externen Output-Management-Systemen vorgesehen. SAP sendet bei neuen Druckaufträgen eine Benachrichtigung an das OMS; das OMS ruft den Auftrag anschließend über die vorgesehene Schnittstelle ab und aktualisiert nach der Verarbeitung den Status. Dafür wird in SAP eine entsprechende OMS-Queue für Notification Integration eingerichtet.

So unterstützt Suchy MIPS: BENS OMS Print Hub wird für die neuen SAP-OMS-Integrationsszenarien entwickelt. Entscheidend ist dabei, dass Queue-Information, Druckjob, Zielzuordnung und Statusrückmeldung durchgängig verarbeitet werden können. Welche Integrationsvariante – Pull oder Notification – in der jeweiligen BENS-Version und SAP-Landschaft verwendet wird, sollte vor der Produktivsetzung anhand der freigegebenen Version geprüft werden.

Was bedeutet Pull-Integration beim SAP-Druck?

Antwort: Bei einer Pull-Integration wartet SAP nicht darauf, aktiv auf einen lokalen Drucker zugreifen zu können. Stattdessen fragt die externe Druckkomponente SAP regelmäßig nach neuen Druckaufträgen und lädt diese bei Bedarf herunter. Dadurch eignet sich das Verfahren gut für Cloud-to-On-Premises-Architekturen, weil die lokale Seite die Verbindung initiiert.

So unterstützt Suchy MIPS: BENS OMS Print Hub kann diese Rolle übernehmen: Es authentifiziert sich gegenüber SAP, fragt die konfigurierten Print Queues ab, lädt neue Jobs, verarbeitet sie und sendet sie an die zugeordneten Druckziele. Anschließend aktualisiert BENS den Verarbeitungsstatus in SAP und hält für die Analyse zusätzliche Job- und Logdaten bereit.

Kann ich mehrere SAP Print Queues einem Drucker zuordnen – oder eine Queue auf mehrere Drucker verteilen?

Antwort: Ja. Mehrere logische Print Queues können auf dasselbe physische Druckziel führen. Das ist beispielsweise sinnvoll, wenn unterschiedliche Belegarten oder SAP-Prozesse getrennte Queues verwenden, aber am Ende auf demselben Drucker ausgegeben werden sollen und dabei unterschiedliche Workflows durchlaufen. Umgekehrt kann eine Queue – abhängig vom Ergebnis einer Workflow- beziehungsweise Routinganalyse – auch auf mehrere physische Ziele verteilt werden. Genau diese 1:n-Verteilung ist in der Praxis häufig gefragt, etwa wenn Benutzer, Standorte oder Druckerpools unterschiedliche Zielgeräte benötigen.

So unterstützt Suchy MIPS: In BENS OMS Print Hub wird jede relevante SAP Queue einem virtuellen BENS-Drucker zugeordnet. Mehrere virtuelle Drucker können auf dasselbe physische Ziel zeigen. Umgekehrt kann BENS einen Auftrag anhand definierter Regeln an unterschiedliche Zielgeräte oder Druckerpools weiterleiten. Dadurch bleibt die SAP-seitige Queue-Struktur erhalten, während die tatsächliche Druckerlandschaft und zusätzliche Routinglogik zentral in BENS administriert werden können.

Wie ordne ich eine SAP Print Queue einem Drucker zu?

Antwort: Die Print Queue wird zuerst in SAP angelegt und für die externe Druckintegration konfiguriert. Die eigentliche Zuordnung zum physischen Drucker erfolgt dann in der nachgelagerten Druckkomponente beziehungsweise im OMS. Nach der Einrichtung sollte der komplette Weg mit einer Testseite oder einem realen Beleg geprüft werden.

So unterstützt Suchy MIPS: BENS OMS Print Hub verwendet dafür virtuelle Drucker. Ein virtueller BENS-Drucker entspricht einer SAP Print Queue und wird einem Ziel zugeordnet, beispielsweise einem Netzwerkdrucker. Ändert sich später das physische Gerät, kann das Ziel in BENS angepasst werden, ohne dass zwingend die SAP Queue geändert werden muss. Das erleichtert Betrieb und Austausch von Druckern.

Welche Rolle spielt Output Parameter Determination beim Drucken?

Antwort: Output Parameter Determination legt in SAP fest, wie ein Geschäftsdokument ausgegeben wird. Dazu können unter anderem Ausgabekanal, Print Queue, Anzahl der Kopien und weitere Parameter gehören. Die Regeln müssen sorgfältig getestet werden, weil bereits eine falsche Queue-Zuordnung dazu führen kann, dass ein Beleg am falschen Standort oder gar nicht gedruckt wird.

So unterstützt Suchy MIPS: BENS OMS Print Hub setzt dort an, wo SAP den Druckauftrag an die Print Queue übergeben hat. BENS übernimmt die Queue, ordnet sie dem konfigurierten Ziel zu und kann die weitere Druckverarbeitung übernehmen. Dadurch lassen sich SAP-seitige Ausgaberegeln und die tatsächliche Druckerlandschaft sauber voneinander trennen: SAP entscheidet, in welche Queue ein Beleg kommt; BENS steuert den weiteren Weg zum Zielgerät.

Kann SAP Cloud Print Manager Duplex und Papierfach steuern?

Antwort: Ja, SAP Cloud Print Manager kann in geeigneten Konfigurationen Druckoptionen wie Duplex oder Papierfach verwenden. Ob eine Option tatsächlich am Gerät ankommt, hängt jedoch von Druckprofil, Datenformat, Treiber und Druckermodell ab. Solche Funktionen sind daher nicht grundsätzlich exklusiv einem externen OMS vorbehalten.

So unterstützt Suchy MIPS: BENS OMS Print Hub kann die in SAP definierten Print Profiles übernehmen und die darin enthaltenen Einstellungen im Job sichtbar machen. Zusätzlich kennt BENS die konfigurierten Zielgeräte und kann – abhängig von Drucker, Datenformat und vorhandener BENS-Verarbeitung – Druckoptionen wie Duplex, Papierfach oder weitere Finishing-Parameter ergänzen beziehungsweise korrigieren. Das ist besonders nützlich, wenn die SAP-Vorgaben allein nicht ausreichen oder druckerspezifisch umgesetzt werden müssen.

SAP-Druckprobleme und Fehlerbehebung

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Warum erscheint meine SAP Print Queue nicht im externen OMS?

Antwort: Wenn eine SAP Print Queue im externen OMS nicht erscheint, sollte zuerst die Integrationsart geprüft werden: Queue-Typ, Kommunikationsszenario, Kommunikationsvereinbarung, technische Benutzer, Zugangsdaten und API-URL müssen zusammenpassen. Auch Berechtigungen oder eine fehlerhafte Systemkonfiguration können verhindern, dass das OMS die Queue lesen kann.

So unterstützt Suchy MIPS: BENS OMS Print Hub zeigt die von SAP erkannten Queues im Web-Panel an. Fehlt eine Queue, lässt sich dadurch schnell unterscheiden, ob bereits die Kommunikation zu SAP fehlschlägt oder nur die spätere Zielzuordnung fehlt. BENS protokolliert die Kommunikation und stellt Debug-Informationen zur Verfügung, sodass Authentifizierungs-, Verbindungs- oder Konfigurationsfehler gezielt analysiert werden können.

Warum wird ein SAP-Druckauftrag nicht aus der Queue abgeholt?

Antwort: Bleibt ein Auftrag in der Queue, kommen mehrere Ursachen infrage: Die Druckkomponente läuft nicht, die Verbindung zu SAP ist unterbrochen, Zugangsdaten sind ungültig, die Queue ist nicht korrekt zugeordnet oder der Abrufdienst hat einen Fehler. Sinnvoll ist eine Prüfung vom SAP-Queue-Status über die Kommunikation bis zum lokalen Druckdienst.

So unterstützt Suchy MIPS: BENS OMS Print Hub führt für die Verarbeitung detaillierte Logs. Darin lässt sich nachvollziehen, ob die Queue erreicht wurde, ob ein Job erkannt und heruntergeladen wurde, welche Zielzuordnung verwendet wurde und an welcher Stelle ein Fehler auftrat. Zusätzlich zeigt das Web-Panel technische Jobinformationen und den Debug-Log des einzelnen Druckauftrags. Damit kann die Fehlersuche wesentlich genauer erfolgen als nur anhand des SAP-Status.

Warum bleibt ein SAP-Druckauftrag auf „Neu“ stehen?

Antwort: Der Status „Neu“ bedeutet typischerweise, dass der Druckauftrag noch nicht erfolgreich von der externen Druckkomponente verarbeitet und zurückgemeldet wurde. Zu prüfen ist deshalb, ob der Job im OMS sichtbar ist, ob er abgerufen werden kann, ob die Zielzuordnung funktioniert und ob die Statusrückmeldung zu SAP möglich ist.

So unterstützt Suchy MIPS: BENS OMS Print Hub übernimmt neue Jobs aus den konfigurierten Queues und aktualisiert nach der Verarbeitung den Status in SAP. Bei erfolgreicher Verarbeitung wird der entsprechende Erfolg gemeldet; bei einem Fehler kann BENS den Status „Failed“ zusammen mit einer detaillierteren Meldung zurückgeben. Im BENS-Web-Panel und in den Logs sind zusätzliche technische Details zum betroffenen Job verfügbar.

Warum zeigt SAP „Erfolgreich“, obwohl am Drucker nichts ausgegeben wurde?

Antwort: „Erfolgreich“ bedeutet nicht in jedem System automatisch, dass das Papier physisch im Ausgabefach liegt. Je nach Integrationsstufe kann der Status bedeuten, dass das OMS den Auftrag erfolgreich übernommen oder an den Drucker übergeben hat. Ein Papierstau, leeres Fach oder ein Fehler nach der Übergabe kann davon getrennt sein. Deshalb muss klar definiert werden, welcher technische Ereignispunkt den SAP-Status auslöst.

So unterstützt Suchy MIPS: BENS OMS Print Hub verfolgt den Job bis zur Übergabe an das konfigurierte Ziel und speichert Verarbeitungs- und Logdaten. Für die Sicht auf den physischen Gerätezustand kann PrintRadar ergänzend eingesetzt werden. Dadurch lassen sich zwei Ebenen unterscheiden: BENS OMS zeigt die Verarbeitung des Druckauftrags, PrintRadar beispielsweise Gerätefehler, Papier- oder Tonerzustände. Zusammen ergibt sich ein wesentlich vollständigeres Bild.

Warum wird aus SAP auf dem falschen Drucker gedruckt?

Antwort: Wenn ein SAP-Dokument am falschen Drucker landet, sollte die Fehlerkette von oben nach unten geprüft werden: Welche Print Queue hat SAP ermittelt? Welche Queue sieht das OMS? Welchem virtuellen Drucker beziehungsweise Ziel ist diese Queue zugeordnet? Bei komplexen Standorten können außerdem zu breite oder veraltete Routingregeln die Ursache sein.

So unterstützt Suchy MIPS: BENS OMS Print Hub macht die Zuordnung zwischen SAP Queue, virtuellem BENS-Drucker und Zielgerät transparent. Im Web-Panel kann geprüft werden, welcher Job über welche Queue an welches Ziel gesendet wurde. Dadurch lässt sich schnell erkennen, ob der Fehler bereits in der SAP-Ausgabesteuerung entstanden ist oder erst in der BENS-Zielzuordnung. Die Zuordnung kann anschließend zentral in BENS korrigiert werden.

Warum ist das Druckbild aus SAP verschoben oder abgeschnitten?

Antwort: Verschobene oder abgeschnittene Ausdrucke entstehen häufig durch eine Kombination aus Papierformat, Skalierung, nicht druckbaren Rändern, Schriftarten, Treibereinstellungen oder einer falschen Interpretation des Datenstroms. Zuerst sollte geprüft werden, ob das von SAP erzeugte Dokument selbst korrekt ist und ob die Abweichung erst bei der Druckaufbereitung oder am Gerät entsteht.

So unterstützt Suchy MIPS: BENS kann Druckdaten vor der Ausgabe durch Filter oder Plugins bearbeiten. So lassen sich beispielsweise Dokumente geringfügig skalieren oder an ein Zielpapierformat anpassen, wenn ein Drucker bestimmte Randbereiche nicht ausgeben kann. Bei komplexen Fällen kann zusätzlich eine Konvertierung in ein anderes Druckformat sinnvoll sein. Die Verarbeitung erfolgt zentral, sodass nicht an jedem einzelnen Arbeitsplatz oder Druckertreiber nachgebessert werden muss.

Warum funktioniert Duplex aus SAP nicht?

Antwort: Wenn Duplex nicht funktioniert, sollte man zuerst sicherstellen, dass der Drucker duplexfähig ist und die Duplexeinheit korrekt funktioniert. Danach muss geklärt werden, an welcher Stelle die Information verloren geht. Prüfen Sie, ob SAP beziehungsweise das Print Profile Duplex anfordert, ob der Datenstrom diese Information enthält und ob der Zieldrucker sie unterstützt. Auch Treiber oder nachgelagerte Druckverarbeitung können den Wert überschreiben.

So unterstützt Suchy MIPS: BENS OMS Print Hub kann SAP Print Profiles auswerten und die darin enthaltenen Job-Einstellungen sichtbar machen. Fehlt der erforderliche Duplex-Befehl oder ist er für das Zielgerät ungeeignet, kann BENS die Druckdaten mit einem passenden Filter oder Plugin anpassen. Dadurch kann Duplex zentral korrigiert werden, ohne die SAP-Anwendung oder jeden einzelnen Arbeitsplatz verändern zu müssen.

Warum werden SAP-Etiketten mit falscher Größe gedruckt?

Antwort: Bei Etiketten sind Größe und Auflösung besonders kritisch. Zu prüfen sind das definierte Etikettenformat, die Mediengröße im Drucker, die Auflösung des Geräts und die verwendete Druckersprache. Ein für 203 dpi erzeugter Datenstrom kann auf einem 300- oder 600-dpi-Gerät deutlich anders wirken, wenn er nicht entsprechend erzeugt oder skaliert wird.

So unterstützt Suchy MIPS: BENS kann Etikettendaten verarbeiten und gezielt an geeignete Labeldrucker weiterleiten. Abhängig vom Eingangsdatenformat und der konkreten Druckersprache können Filter, Konvertierungen oder druckerspezifische Anpassungen eingesetzt werden. BENS eignet sich deshalb auch für heterogene Etikettenlandschaften, in denen unterschiedliche Druckermodelle oder Auflösungen verwendet werden. Vor dem Produktivbetrieb sollten die realen Etikettenformate und Geräte gemeinsam getestet werden.

Wie kann ich einen fehlgeschlagenen SAP-Druckauftrag erneut drucken?

Antwort: Ein fehlgeschlagener Druckauftrag sollte erst dann erneut ausgegeben werden, wenn klar ist, ob bereits ein physischer Ausdruck entstanden ist. Sonst drohen Doppel-Ausgaben. Das OMS sollte deshalb den Jobstatus und die Historie nachvollziehbar halten und eine kontrollierte Wiederholung ermöglichen.

So unterstützt Suchy MIPS: BENS bewahrt Druckjobs und deren Statusinformationen auf. Ist das Ziel vorübergehend nicht erreichbar, bleibt der Job in der BENS Printing Queue erhalten, bis der Drucker wieder verfügbar ist. Danach kann der Druckjob automatisch ausgegeben werden. BENS OMS Print Hub archiviert verarbeitete Jobs außerdem für Analyse und Nachdruck. Damit kann ein Operator gezielt entscheiden, ob ein Job erneut ausgegeben werden soll, statt den Beleg blind aus SAP noch einmal anzustoßen.

Wie finde ich heraus, wo ein SAP-Druckauftrag verloren geht?

Antwort: Bei der Fehlersuche sollte der Druckweg in einzelne Stationen zerlegt werden: Belegerzeugung in SAP, Print Queue, Abruf durch das OMS, Verarbeitung, Zielzuordnung, Übergabe an den Drucker und schließlich Gerätestatus. Zeitstempel und eindeutige Job-IDs sind dabei besonders hilfreich.

So unterstützt Suchy MIPS: BENS OMS Print Hub hält zu jedem verarbeiteten Job umfangreiche Informationen vor: Titel, Status, Ziel, technische Parameter, eindeutige ID, gegebenenfalls Anhänge und Debug-Log. Dadurch lässt sich nachvollziehen, ob der Auftrag SAP verlassen hat, wann er von BENS übernommen wurde, welches Ziel verwendet wurde und ob bei der Übergabe ein Fehler auftrat. Für klassische SAP-Spool-Szenarien können zusätzlich SAP-bezogene Identifikatoren zur Suche verwendet werden, sofern sie im Job verfügbar sind.

Routing, Finishing und Etiketten

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Wie wähle ich SAP-Drucker automatisch nach Standort aus?

Antwort: Eine automatische Standortauswahl funktioniert, wenn dem Druckprozess ein geeignetes Merkmal zur Verfügung steht – beispielsweise Werk, Niederlassung, Lager, Arbeitsplatz oder eine bereits von SAP bestimmte Print Queue. Die Routinglogik ordnet dieses Merkmal anschließend einem Drucker oder Druckerpool zu.

So unterstützt Suchy MIPS: BENS kann diese Zuordnung zentral abbilden. Eine SAP Queue kann einem virtuellen BENS-Drucker zugeordnet werden, der wiederum auf das Druckziel des jeweiligen Standorts zeigt. Für komplexere Szenarien können zusätzliche Routingregeln verwendet werden, beispielsweise um unterschiedliche Standorte, Dokumentarten oder Ausweichziele abzubilden. Ändert sich ein Drucker vor Ort, wird nur die Zieldefinition in BENS angepasst; die SAP-seitige Logik kann unverändert bleiben.

Kann SAP Lieferscheine und Rechnungen auf unterschiedliche Drucker senden?

Antwort: Ja. SAP kann bereits über seine Ausgabesteuerung unterschiedliche Print Queues für unterschiedliche Belegarten bestimmen. So kann beispielsweise eine Rechnung in eine andere Queue gelangen als ein Lieferschein. Eine zusätzliche OMS-Ebene kann diese Zuordnung weiter verfeinern.

So unterstützt Suchy MIPS: Mit BENS OMS Print Hub werden die SAP Queues getrennt übernommen und auf unterschiedliche virtuelle Drucker beziehungsweise Ziele abgebildet. Dadurch kann beispielsweise die Rechnungs-Queue an einen Bürodrucker und die Lieferschein-Queue an einen Versanddrucker führen. Bei Bedarf lassen sich zusätzlich druckerspezifische Einstellungen oder weitere Routingregeln anwenden, ohne die SAP-Beleglogik unnötig zu komplizieren.

Wie kann ich SAP-Druckaufträge auf Druckerpools verteilen?

Antwort: Ein Druckerpool fasst mehrere physische Geräte zu einem logischen Ziel zusammen. Das kann sinnvoll sein, um Last zu verteilen oder bei einem nicht verfügbaren Gerät auf einen anderen Drucker auszuweichen. Wichtig sind klare Regeln für Priorität, Reihenfolge und Fehlerverhalten.

So unterstützt Suchy MIPS: Mit BENS Server beziehungsweise den BENS-Verarbeitungsfunktionen können Druckerpools aufgebaut werden. Das Load-Balancing-Plugin kann Jobs auf mehrere Zielgeräte verteilen. Je nach Konzept kann dabei beispielsweise eine feste Reihenfolge, Verfügbarkeit oder eine andere Regel berücksichtigt werden. Für SAP bleibt der Pool ein logisches Ziel; die konkrete Verteilung auf die physischen Geräte übernimmt BENS.

Wie drucke ich Etiketten aus SAP S/4HANA Cloud?

Antwort: Etiketten aus SAP S/4HANA Cloud werden wie andere Druckdokumente über einen geeigneten Ausgabeprozess und eine Print Queue bereitgestellt. Zusätzlich müssen bei Labels Format, Druckersprache, Auflösung, Mediengröße und häufig Barcode-Anforderungen berücksichtigt werden. Deshalb sollte immer mit realen Etiketten und den tatsächlich eingesetzten Druckern getestet werden.

So unterstützt Suchy MIPS: BENS OMS Print Hub kann die SAP-Queue übernehmen und den Etikettenjob an den vorgesehenen Labeldrucker weiterleiten. BENS-Verarbeitungsfunktionen können bei Bedarf für Konvertierung, druckerspezifische Anpassung oder Barcode-/Labelverarbeitung eingesetzt werden. Damit lassen sich beispielsweise Produktions-, Lager- oder Versandetiketten gezielt an die jeweiligen Geräte verteilen – auch über mehrere Standorte hinweg.

Kann ich Zebra-Drucker an SAP Cloud anbinden?

Antwort: Ja. Zebra-Drucker können in SAP-Cloud-Druckszenarien eingebunden werden, wenn das verwendete Ausgabeformat und der Druckweg zum konkreten Modell passen. Besonders relevant sind ZPL beziehungsweise andere Zebra-Formate, die Druckerauflösung und die tatsächlich verwendete Mediengröße.

So unterstützt Suchy MIPS: BENS OMS Print Hub kann Zebra-Geräte als Ziel verwalten und SAP-Druckaufträge an diese weiterleiten. Falls der Eingangsdatenstrom nicht direkt zum Drucker passt, können BENS-Verarbeitungsfunktionen für Konvertierung oder Anpassung eingesetzt werden. Bei Zebra- und anderen Thermodruckern ist ein Test mit dem konkreten Modell und der realen Auflösung besonders wichtig, weil 203, 300 und 600 dpi nicht beliebig austauschbar sind.

Wie kann ich aus SAP heften, lochen oder falzen?

Antwort: Heften, Lochen oder Falzen funktionieren nur, wenn das Zielgerät beziehungsweise der Finisher die gewünschte Funktion tatsächlich unterstützt und die Druckdaten oder Job-Tickets die passende Steuerinformation enthalten. Die Möglichkeit muss daher immer pro Druckermodell und Konfiguration geprüft werden.

So unterstützt Suchy MIPS: BENS kann solche Finishing-Informationen zentral in den Druckprozess einbringen. Je nach Gerät und Datenformat können Job-Tickets, Treiberinformationen oder BENS-Plugins verwendet werden, um Funktionen wie Heften, Lochen, Falzen, Duplex oder Papierwahl zu steuern. BENS OMS Print Hub kann außerdem SAP Print Profiles übernehmen; zusätzliche BENS-Verarbeitung kann dort ergänzen, wo die SAP-seitigen Einstellungen für das Zielgerät nicht ausreichen.

Wie wähle ich aus SAP ein bestimmtes Papierfach aus?

Antwort: Die Auswahl eines Papierfachs hängt davon ab, wie das Zielgerät seine Fächer adressiert und wie die Information zum Drucker übertragen wird. Möglich sind beispielsweise SAP-Druckprofile, Treibereinstellungen, PCL/PostScript-Steuerbefehle oder ein OMS. Entscheidend ist, dass die logische Anforderung zum tatsächlichen Fach des konkreten Druckermodells passt.

So unterstützt Suchy MIPS: BENS kennt das konfigurierte Zielgerät und kann – abhängig von Datenformat und Drucker – die Fachwahl durch entsprechende Drucksteuerung umsetzen. Damit kann beispielsweise ein Formular auf Briefpapier aus Fach 2 und ein anderer Beleg aus dem Standardfach ausgegeben werden. Bei heterogenen Druckerlandschaften kann BENS die gerätespezifische Umsetzung zentral kapseln, statt sie in jeder SAP-Anwendung abzubilden.

Wie vermeide ich doppelte Ausdrucke bei SAP-Druckfehlern?

Antwort: Doppeldrucke entstehen meist in einem sehr kleinen Unsicherheitsfenster: Ein Job wurde bereits an den Drucker übertragen, die Quittierung geht aber durch einen Verbindungsabbruch verloren. Das System kann dann nicht eindeutig wissen, ob der Ausdruck tatsächlich begonnen hat. Außerhalb dieses Sonderfalls sollten eindeutige Job-IDs und saubere Statusübergänge verhindern, dass derselbe Job mehrfach gesendet wird.

So unterstützt Suchy MIPS: BENS verarbeitet Druckjobs kontrolliert und hält ihre Reihenfolge grundsätzlich nach dem FIFO-Prinzip ein. Ein Job wird nicht einfach verworfen, nur weil das Ziel vorübergehend nicht verfügbar ist. BENS sendet einen Druckjob normalerweise nur einmal an das Ziel; ein mögliches Doppelrisiko besteht vor allem in dem kurzen Zeitraum zwischen vollständiger Übertragung und noch ausstehender Druckerquittierung. Durch Logging und Jobhistorie lässt sich ein solcher Ausnahmefall nachvollziehen.

SAP BTP und Cloud-to-On-Premise

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Wie drucke ich aus SAP BTP auf lokale Drucker?

Antwort: Für SAP BTP stehen Print Queues und definierte Schnittstellen zur Anbindung externer Drucksysteme zur Verfügung. Eine lokale oder externe Druckkomponente übernimmt die Jobs aus der Cloud und sendet sie an die physischen Drucker. Die genaue Einrichtung hängt davon ab, welche BTP-Umgebung beziehungsweise welcher SAP Print Service verwendet wird.

So unterstützt Suchy MIPS: BENS OMS Print Hub unterstützt SAP-BTP-Druckszenarien. In BTP werden Print Queues angelegt und für technische BENS-Benutzer zugänglich gemacht. BENS übernimmt diese Queues, ordnet sie virtuellen Druckern und physischen Zielen zu, lädt Jobs herunter, verarbeitet sie und aktualisiert anschließend den Jobstatus in BTP. Das BENS-Web-Panel zeigt zusätzlich Queue-Mappings, Print Profiles, Jobdetails und Debug-Logs.

Was ist der Unterschied zwischen SAP_COM_0466 und SAP_COM_0467 in BTP?

Antwort: SAP_COM_0466 steht für Pull Integration: Das externe Drucksystem fragt SAP nach neuen Jobs und lädt sie ab. SAP_COM_0467 steht für Notification Integration: SAP benachrichtigt das externe OMS über neue Aufträge; der eigentliche Jobabruf und die Statusaktualisierung erfolgen anschließend über die dafür vorgesehenen Schnittstellen. Beide Ansätze lösen dasselbe Grundproblem, unterscheiden sich aber darin, wie das OMS von neuen Jobs erfährt.

So unterstützt Suchy MIPS: BENS OMS Print Hub wird für die neuen SAP-OMS-Integrationsszenarien und Zertifizierungsspezifikationen entwickelt. Für die konkrete Projektplanung muss festgelegt werden, welche Integrationsvariante in der verwendeten SAP- und BENS-Version unterstützt und freigegeben ist. Unabhängig davon bleiben die Kernaufgaben gleich: Queue erfassen, Job übernehmen, Ziel bestimmen, verarbeiten, ausgeben und Status zurückmelden.

Kann ich SAP BTP ohne direkten Zugriff auf mein Firmennetz drucken lassen?

Antwort: Ja. Gerade Pull-basierte Druckarchitekturen sind dafür ausgelegt, dass die lokale Komponente eine ausgehende Verbindung zur Cloud herstellt. Die Cloud benötigt dann keinen direkten Zugriff auf das interne Firmennetz und auch der lokale Drucker muss nicht aus dem Internet erreichbar sein.

So unterstützt Suchy MIPS: BENS OMS Print Hub kann Druckjobs über die SAP-Schnittstellen aus der Cloud abrufen und anschließend im lokalen beziehungsweise angebundenen Drucknetz ausgeben. Wenn zusätzlich Anwendungen, Geräte oder Datenquellen bidirektional zwischen Cloud und On-Premises kommunizieren müssen, kann BENS SecureConnector die Verbindung absichern. Er stellt einen permanenten, verschlüsselten Kommunikationskanal bereit, ohne komplette Netzwerke wie bei einem klassischen Site-to-Site-VPN zu koppeln.

Wie sichere ich die Verbindung zwischen SAP Cloud und Druckinfrastruktur ab?

Antwort: Eine sichere Architektur sollte möglichst keine Drucker oder lokalen Server direkt aus dem Internet erreichbar machen. Sinnvoll sind verschlüsselte Verbindungen, technische Benutzer mit minimalen Rechten, geschützte Zugangsdaten, nachvollziehbare Logs sowie klar definierte Kommunikationspfade. Welche Maßnahmen erforderlich sind, hängt davon ab, ob nur Jobs abgeholt werden oder ob zusätzlich bidirektionale Kommunikation benötigt wird.

So unterstützt Suchy MIPS: BENS SecureConnector stellt für solche Szenarien eine dauerhafte, verschlüsselte und bidirektionale Verbindung zwischen definierten Anwendungen, Geräten und Datenquellen bereit. Im Cloud-to-On-Premises-Fall initiiert der lokale Connector die ausgehende Verbindung; lokale Systeme müssen daher nicht direkt aus dem Internet erreichbar sein. Anders als ein klassisches VPN koppelt SecureConnector nicht komplette Netzwerke, sondern nur die tatsächlich benötigten Kommunikationsbeziehungen. Für reine SAP-Print-Queue-Pull-Szenarien kann BENS OMS Print Hub auch ohne vollständige Netzwerkkopplung arbeiten.

Kann ich mehrere SAP-Cloud-Systeme an dieselbe Druckinfrastruktur anbinden?

Antwort: Grundsätzlich ja. Bei mehreren SAP-Cloud-Systemen müssen Zugänge, Queue-Namen, Mandanten beziehungsweise Systemzuordnungen und Routing eindeutig getrennt werden. Wichtig ist, dass ein Druckjob jederzeit seinem Quellsystem und seiner Queue zugeordnet werden kann.

So unterstützt Suchy MIPS: BENS OMS Print Hub kann mit mehreren SAP-Systemen beziehungsweise mehreren Print-Queue-Konfigurationen arbeiten und die empfangenen Queues auf gemeinsame oder getrennte Druckziele abbilden. Im Betrieb helfen eindeutige virtuelle Drucker, Zieldefinitionen und Jobinformationen dabei, die Systeme auseinanderzuhalten. Für große Umgebungen sollte zusätzlich festgelegt werden, wie Authentifizierung, Berechtigungen, Logging und gegebenenfalls Standorttrennung organisiert werden.

Output Management und Alternativen

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Was ist ein Output Management System für SAP?

Antwort: Ein Output Management System (OMS) ist die Schicht zwischen der Anwendung, die ein Dokument erzeugt, und dem tatsächlichen Ausgabeziel. Es übernimmt je nach Lösung Aufgaben wie Druckerzuordnung, Routing, Datenkonvertierung, Drucksteuerung, Fehlerbehandlung, Statusverfolgung und zentrale Administration. Ein OMS ersetzt damit nicht die SAP-Ausgabesteuerung, sondern ergänzt sie um Funktionen für die technische Verarbeitung und Verteilung.

So unterstützt Suchy MIPS: Suchy MIPS bietet dafür unterschiedliche BENS-Komponenten. BENS OMS deckt klassische SAP-Output-Management-Szenarien ab; BENS OMS Print Hub erweitert das Konzept auf cloudbasierte SAP-Umgebungen wie SAP S/4HANA Cloud Public Edition und SAP BTP. Print Hub übernimmt SAP Print Queues, ordnet sie virtuellen Druckern und Zielen zu, verarbeitet Jobs, meldet Status an SAP zurück und archiviert verarbeitete Jobs für Analyse oder Nachdruck. BENS Server stellt zusätzliche Funktionen für Datenkonvertierung, Filter, Plugins und Druckverteilung bereit.

Wann lohnt sich ein externes Output Management System?

Antwort: Ein externes OMS lohnt sich vor allem dann, wenn die Druckanforderungen über „Dokument an einen Drucker senden“ hinausgehen, wenn viele Drucker verwaltet werden müssen oder wenn mehrere SAP-Systeme eine Landschaft bilden, in der ein konsistentes Druckerumfeld abgebildet werden soll. Typische Auslöser sind viele Standorte, heterogene Druckermodelle, automatische Zielwahl, Druckerpools, Konvertierung, Finishing, zentrale Fehleranalyse, Nachdruck oder der Wunsch, die Drucklogik von der SAP-Anwendung zu entkoppeln. Bei wenigen Druckern und einfachen Standardanforderungen kann eine SAP-Standardlösung völlig ausreichen.

So unterstützt Suchy MIPS: BENS ist vor allem für komplexere und betriebsrelevante Drucklandschaften ausgelegt. Routing und Zielzuordnung werden zentral verwaltet, Druckdaten können verarbeitet oder konvertiert werden, Jobs bleiben nachvollziehbar und Cloud-Print-Queues können über BENS OMS Print Hub eingebunden werden. Dadurch müssen spezielle Druckanforderungen nicht in jeder SAP-Anwendung oder auf jedem Arbeitsplatz separat umgesetzt werden.

Gibt es Alternativen zu SAP Cloud Print Manager?

Antwort: Ja. SAP sieht neben SAP Cloud Print Manager auch die Integration externer Output-Management-Systeme vor. Ob eine Alternative sinnvoll ist, hängt vom SAP-Release, dem verwendeten Kommunikationsszenario, den benötigten Druckfunktionen und dem gewünschten Betriebsmodell ab. Entscheidend ist daher nicht nur, ob gedruckt werden kann, sondern welche Anforderungen an Routing, Verarbeitung, Monitoring und Support bestehen.

So unterstützt Suchy MIPS: Suchy MIPS bietet für unterschiedliche SAP-Architekturen externe BENS-Lösungen an. BENS OMS beziehungsweise BENS OMS Panel adressieren klassische SAP NetWeaver-, S/4HANA-On-Premises- und Private-Cloud-Szenarien. BENS OMS Print Hub ist für cloudbasierte SAP-Umgebungen wie SAP S/4HANA Cloud Public Edition und SAP BTP entwickelt und orientiert sich an den SAP-Zertifizierungsspezifikationen S/4HC-PUB-PRINT-OMS, BTP-PRINT-OMS und S/4HC-PRINT-OMS. Zusätzlich zum Transport der Druckjobs bietet BENS unter anderem zentrale Zielzuordnung, detaillierte Jobanalyse, Statusrückmeldung, Archivierung und die Möglichkeit, weitere BENS-Verarbeitungsfunktionen einzusetzen.

Was ist der Unterschied zwischen SAP Spool und einer SAP Cloud Print Queue?

Antwort: SAP Spool gehört zur klassischen SAP-Druckarchitektur: Druckaufträge werden im SAP-System als Spool-/Output-Requests verwaltet und Ausgabegeräten zugeordnet. In Cloud-Szenarien dienen Print Queues als definierte Übergabestellen, über die externe Druckkomponenten die Dokumente übernehmen. Die Konzepte erfüllen also eine ähnliche Vermittlungsfunktion, sind technisch aber unterschiedlich umgesetzt.

So unterstützt Suchy MIPS: Suchy MIPS unterstützt beide Welten. BENS OMS wird seit langem für klassische SAP- und Spool-nahe Output-Management-Szenarien eingesetzt. BENS OMS Print Hub übernimmt die Rolle in modernen SAP-Cloud-Architekturen, indem es Print Queues einliest, Jobs verarbeitet, auf physische Ziele abbildet und Statusinformationen an SAP zurückmeldet. Damit kann eine bestehende BENS-Drucklogik schrittweise in neue SAP-Architekturen überführt werden.

Wie überwache ich SAP-Druckaufträge und physische Drucker zentral?

Antwort: Für eine vollständige Überwachung müssen zwei Ebenen unterschieden werden. Erstens der Druckauftrag: Wurde er aus SAP übernommen, verarbeitet und an das Ziel übergeben? Zweitens das physische Gerät: Ist der Drucker online, hat er Papier, Toner oder eine Störung? Ein einzelnes System deckt nicht zwangsläufig beide Ebenen gleich tief ab.

So unterstützt Suchy MIPS: In klassischen SAP-OMS-Szenarien ermöglicht BENS OMS Panel eine nahtlose Kontrolle des Verbleibs von Druckjobs vom SAP Spool über den BENS Server bis zur Übergabe an das physische Ausgabegerät. BENS OMS Print Hub übernimmt die entsprechende Job- und Statusverfolgung in cloudbasierten SAP-Szenarien. PrintRadar ergänzt die Geräteebene und arbeitet eng mit BENS OMS Panel zusammen: Die überwachten Drucker sind mit den entsprechenden Druckerdefinitionen auf dem BENS Server und – soweit technisch unterstützt – direkt mit dem Webinterface des physischen Geräts verknüpft. Ein Administrator kann dadurch aus der zentralen Sicht zwischen Druckjob, BENS-Druckerdefinition und Gerät wechseln und bei unterstützten Druckern per Mausklick das Webinterface öffnen.

BENS-Lösungen kurz erklärt

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Was ist BENS SecureConnector?

BENS SecureConnector stellt eine dauerhafte, verschlüsselte und sichere Verbindung zwischen definierten Anwendungen, Geräten und Datenquellen bereit. Je nach Szenario verbindet die Lösung Cloud-to-On-Premises, Cloud-to-Cloud oder On-Premises-to-On-Premises. Im Cloud-to-On-Premises-Fall initiiert der lokale Connector die ausgehende Verbindung; lokale Systeme müssen dadurch nicht direkt aus dem Internet erreichbar sein. Anders als ein klassisches Site-to-Site-VPN koppelt BENS SecureConnector nicht komplette Netzwerke, sondern stellt gezielte Kommunikationspfade für die tatsächlich benötigten Systeme und Dienste bereit. Innerhalb dieser Verbindung können Daten, Befehle und Statusinformationen sicher übertragen werden.

Was ist BENS OMS Print Hub?

BENS OMS Print Hub ist die Output-Management-Lösung von Suchy MIPS für cloudbasierte SAP-Umgebungen, insbesondere SAP S/4HANA Cloud Public Edition und SAP BTP. Die Lösung übernimmt SAP Print Queues, ordnet sie virtuellen BENS-Druckern und den jeweiligen physischen Ausgabezielen zu, verarbeitet die Druckjobs und meldet den Verarbeitungsstatus an SAP zurück. Druckprofile und Druckparameter können berücksichtigt werden. Verarbeitete Jobs werden mit Status-, Ziel- und technischen Informationen gespeichert und stehen für Analyse oder Nachdruck zur Verfügung; detaillierte Jobinformationen und Debug-Logs unterstützen die Fehleranalyse. Die Entwicklung orientiert sich an den SAP-Zertifizierungsspezifikationen S/4HC-PUB-PRINT-OMS, BTP-PRINT-OMS und S/4HC-PRINT-OMS.

Was ist BENS OMS Panel?

BENS OMS Panel ist eine webbasierte Benutzeroberfläche zur zentralen Verwaltung, Überwachung und Kontrolle von SAP-Druckern und Druckaufträgen. Die Lösung ist für klassische SAP-OMS-Szenarien mit SAP NetWeaver, SAP S/4HANA On-Premises und SAP S/4HANA Private Cloud vorgesehen. Drucker und zugehörige OMS-Objekte können über eine einheitliche Oberfläche systemübergreifend angelegt, angezeigt, geändert und gelöscht werden, ohne dass für typische Verwaltungsaufgaben direkt im SAP GUI gearbeitet werden muss. In BC-XOM-Szenarien umfasst dies insbesondere ROMS, LOMS und SAP-Ausgabegeräte.

Neben der Druckeradministration ermöglicht BENS OMS Panel eine durchgängige Nachverfolgung von Druckjobs. Der Verbleib eines Druckauftrags kann vom SAP Spool über den BENS Server bis zur Übergabe an das physische Ausgabegerät nachvollzogen werden. Dadurch lässt sich erkennen, an welcher Stelle des Druckprozesses sich ein Auftrag befindet beziehungsweise an welcher Station ein Fehler aufgetreten ist. BENS OMS Panel verbindet damit SAP-Druckeradministration, Druckjobkontrolle und technische BENS-Verarbeitung in einer zentralen webbasierten Oberfläche.

Was ist PrintRadar?

PrintRadar ist die Monitoring-Lösung von Suchy MIPS für die physische Druckerinfrastruktur. Sie überwacht – soweit vom jeweiligen Gerät bereitgestellt – Erreichbarkeit, Gerätestatus, Störungen, Papierzustände und Verbrauchsmaterialien wie Toner. Drucker können nach Standorten und weiteren Kriterien strukturiert und gefiltert werden; Zugriffsrechte, Historie und Benachrichtigungen unterstützen den zentralen Betrieb größerer Druckerlandschaften.

PrintRadar arbeitet eng mit BENS OMS Panel zusammen. Die überwachten Geräte sind sowohl mit den entsprechenden Druckerdefinitionen auf dem BENS Server als auch – soweit technisch möglich – direkt mit den physischen Druckern verknüpft. Unterstützt ein Drucker eine eigene Weboberfläche, kann der Administrator diese aus der zentralen Oberfläche per Mausklick öffnen und dort gerätespezifische Detailinformationen oder Einstellungen aufrufen. Während BENS OMS Panel den Druckauftrag und seine Verarbeitung überwacht, ergänzt PrintRadar die Sicht auf den Zustand des physischen Ausgabegeräts.