2 of 5 Matrix

Barcode-Lexikon

2 of 5 Matrix

Herkunft

Der Code 2 of 5 Matrix wurde von der Fa. Nieaf Company in Holland entwickelt. Der 2 of 5 Matrix gehört der Codefamilie 2 of 5 an, die im Wesentlichen noch aus dem "2 of 5 Interleaved" und dem Code "2 of 5 Industrial" besteht.

Darüberhinaus gibt es noch einige Varianten, die sich mehr oder weniger durchgesetzt haben.

Symbolbeispiele

2 of 5 Matrix

Beispiel eines 2 of 5 Matrix Symbol mit acht Nutzzeichen (12345678) und einem Symbolprüfzeichen (4):

2 of 5 Matrix mit acht Nutzzeichen

Symbologiebezeichnungen

Der Code "2 of 5 Matrix" wird mitunter auch

  • 2 aus 5 Matrix (VBCD: 2 of 5 Matrix)oder
  • 2/5 3 Striche Matrix genannt

Die beiden Ziffern 2 und 5 sagen aus, dass jedes Strichcodezeichen aus 2 breiten Elementen, bei insgesamt 5 Elementen, besteht.

Anwendungsbereiche & Branchen

  • Der Einsatz von 2 of 5 Matrix ist sehr stark zurückgegangen.

Klassifizierung

Vorteile / Stärken

Nachteile / Schwächen

  • nicht selbstüberprüfend
  • der Code besitzt ein überbreites Zeichen im Start-/Stopp-Zeichen
  • kleine Toleranz
  • stetig abnehmende Bedeutung

Codierbarer Zeichensatz

  • Ziffern 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9
  • Start-/Stopp-Zeichen wird vom "Visual Bar Code Designer" automatisch (Start-/Stopp-Muster) generiert

Symboleigenschaften

  • Codeart: diskret (die Lücke –Trennlücke- zwischen den einzelnen Zeichen enthält keine Information)
  • Elemente pro Symbolzeichen: 5, davon 2 breite und 3 schmale, die in Form von 3 Strichen und 2 Lücken dargestellt sind.
  • Symbollänge: variabel (die Anzahl der Datenzeichen im Symbol kann, abhängig bestehender Vereinbarungen, fest, variabel oder variabel bis zu einem definierten Maximum sein)
  • Ratio (Verhältnis von breitem zu schmalem Element): Das Verhältnis sollte zwischen 2,25 : 1 und 3,0 : 1 liegen. Der überbreite Strich im Start-/Stopp-Zeichen sollte 1,5 bis 4 mal breiter als der breite Strich sein.
  • Bidirektional lesbar: ja (das Strichcodesymbol kann in zwei Richtungen gelesen werden, d.h. vorwärts oder rückwärts)
  • Prüfzeichen: ein optionales Prüfzeichen (durch Einsatz eines Prüfzeichens – Symbolprüfzeichen – können Substitutionsfehler nahezu vollständig erkannt werden)
  • Zeichendichte: 8,5 bis 10 Moduln für je zwei Zeichen, je nach Verhältnis von breitem zu schmalem Element.
  • Notwendige Zeichen, die keine Nutzinformationen enthalten: 12 bis 29 Moduln, je nach Verhältnis von breitem zu schmalem Element und dem überbreiten Element.

Prüfzeichen & Datensicherheit

Bei Anwendungen, die eine große Datensicherheit benötigen, ist unmittelbar hinter dem letzten Datenzeichen und direkt vor dem Stopp-Muster (Stopp-Zeichen) ein Symbolprüfzeichen einzugeben.

Symbolbeschreibung

Ein Symbol besteht, von links beginnend, aus:

  • einer führenden Hellzone
  • einem Start-/Stopp-Zeichen (Start-/Stopp-Muster)
  • einem oder mehreren Symbolzeichen, die die Daten wiedergeben (einschließlich der optionalen Symbolprüfziffer, die vom "Visual Bar Code Designer" bei Bedarf automatisch generiert wird),
  • einer abschließenden Hellzone
  • Klarschriftzeile (Human Readable Text)
    Eine für den Menschen lesbare Übersetzung der im Symbol codierten Datenzeichen (und gegebenenfalls der Prüfzeichen) sollte üblicherweise mit dem Symbol ausgedruckt werden. Die Größe der Schriftzeichen und der Schrifttyp sind nicht spezifiziert. So lange die Hellzonen nicht verletzt werden, darf die Klarschriftzeile an einer beliebigen Stelle in Symbolnähe gedruckt werden. Üblicherweise wird die Klarschriftzeile unterhalb des Symbols angeordnet.

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