Barcode-Lexikon

Code 32

Herkunft

Der Code 32 wurde vom italienischen Gesundheitsministerium in Auftrag gegeben und wird in Italien für die Codierung der pharmazeutischen Produkte mit dem Code 32 verlangt. Code 32 kommt auf allen Medikamentenverpackungen für die Humanmedizin zur Anwendung. Die Codierungsgrundlage für Code 32 ist der Code 39 Reduziert, nur dass der Code 32 nicht 39 Zeichen umfasst sondern nur 32.

Symbolbeispiel

Beispiel eines Code 32 Symbols mit acht Nutzzeichen (12345678) und einem Prüfzeichen (8):

Code 32

Symbologiebezeichnungen

Der Code 32 (VBCD: Code 32) wird mitunter auch

  • IMH oder
  • Italaian Pharmacode oder
  • Radix 32 Barcode genannt.

Barcode besteht aus 5 Strichen und 4 Lücken. Drei der Elemente sind breit und sechs Element des Code 32 sind schmal.

Anwendungsbereiche & Branchen

  • Italienische Medikamentenpackungen für Humanmedizin

Klassifizierung

Vorteile / Stärken

  • alphanumerischer Zeichensatz
  • große Lesesicherheit
  • verwechslungsfreie Zeichen
  • unverwechselbar bei Zusammenspiel mehrerer Barcodes

Nachteile / Schwächen

  • Beschränkt auf Italienische Pharmaindustrie.

Codierbarer Zeichensatz

  • Alphanumerisch A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
  • Ziffern 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9
  • 1 Start-/Stopp-Zeichen wird vom „Visual Bar Code Designer“ automatisch generiert

Symboleigenschaften

  • Codeart: diskret, selbstüberprüfend, Alphanumerischer Code ohne Sonderzeichen
  • Elemente pro Symbolzeichen: 9, davon 3 breite und 6 schmale, die 5 Striche und 4 Lücken darstellen.
  • Selbstüberprüfende Zeichen: ja (die Zeichen sind eigensicher, d.h., daß eine Veränderung innerhalb eines Zeichens als Fehler erkannt wird).
  • Symbollänge: variabel (die Anzahl der Datenzeichen im Symbol kann, abhängig bestehender Vereinbarungen, fest, variabel oder variabel bis zu einem definierten Maximum sein)
  • Ratio (Verhältnis von breitem zu schmalem Element): Das Verhältnis sollte zwischen 2,0 : 1 und 3,0 : 1 liegen.
  • Bidirektional lesbar: ja (das Strichcodesymbol kann in zwei Richtungen gelesen werden, d.h. vorwärts oder rückwärts)
  • Prüfzeichen: ein Prüfzeichen (durch Einsatz eines Prüfzeichens – Symbolprüfzeichen – können Substitutionsfehler nahezu vollständig erkannt werden).
  • Zeichendichte: 13 bis 16 Module pro Symbolzeichen, einschließlich der zwischen den Schriftzeichen auftretenden LückeTrennlücke- und je nach Verhältnis von breitem zu schmalem Element.
  • Notwendige Zeichen, die keine Nutzinformationen enthalten: Das Äquivalent von 2 Symbolzeichen

Prüfzeichen & Datensicherheit

Die neun Elemente eines jeden Zeichens bestehen aus fünf Strichen und vier Lücken. Jedes Zeichen des Code 32 ist selbstüberprüfend und gewährleistet bereits dadurch eine hohe Sicherheit gegen Falschlesung. Das Vorhandensein eines zusätzlichen Prüfzeichens (Symbolprüfzeichen) ist nicht vorgeschrieben.

Der größeren Sicherheit wegen sollte ein Prüfzeichen (berechnet nach Modulo-10), das vom „Visual Bar Code Designer“ bei Bedarf automatisch generiert wird, zur Anwendung kommen.

Symbolbeschreibung

Ein Symbol besteht, von links beginnend, aus:

  • einer führenden Hellzone,
  • einem Start-Zeichen,
  • einem oder mehreren Symbolzeichen (Nutzzeichen), evtl. einem optionalen Prüfzeichen (Symbolprüfzeichen), das vom „Visual Bar Code Designer“ bei Bedarf automatisch generiert wird
  • einem Stopp-Zeichen,
  • einer abschließenden Hellzone,
  • Klarschriftzeile (Human Readable Text).
    Eine für den Menschen lesbare Übersetzung der im Symbol codierten Datenzeichen (und gegebenenfalls der Prüfzeichen) sollte üblicherweise mit dem Symbol ausgedruckt werden. Die Größe der Schriftzeichen und der Schrifttyp sind nicht spezifiziert. So lange die Hellzonen nicht verletzt werden, darf die Klarschriftzeile an einer beliebigen Stelle in Symbolnähe gedruckt werden. Üblicherweise wird die Klarschriftzeile unterhalb des Symbols angeordnet.

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