Barcode Lexikon Übersicht O

Barcode-Lexikon

Übersicht O

  • ODETTE

  • Organisation for Data Exchange by Tele Transmission in Europe (ODETTE). ODETTE ist eine Zusammenarbeit von allen europäischen Automobilherstellern und ihrer Zulieferer und hat u.a. den ODETTE Transport Label Standard, auf Basis von Code 39, festgelegt. Dieser Standard wird auch in anderen Bereichen der Industrie genutzt.

  • offene Anwendungsumgebung (OPEN APPLICATION ENVIRONMENT (SYSTEM))

  • Eine Anwendung, die von unabhängigen Parteien/Teilnehmern verwendet werden kann, ohne daß bilaterale Absprachen notwendig sind. Vergleiche geschlossene Anwendungsumgebung.

  • omnidirektional (OMNIDIRECTIONAL)

  • In alle Richtungen. Wird verwendet, um Symbole zu bezeichnen, die von entsprechenden Scannern in jeder Richtung gelesen werden können oder zur Bezeichnung von Scannern, die Symbole richtungsunabhängig lesen können.

  • omnidirektionaler Scanner (OMNIDIRECTIONAL SCANNER)

  • Bezeichnung eines Scanners, z.B. eines Flachbettscanners, der Symbole in jeder Richtung parallel oder nahezu parallel zur Ausstrahlöffnung des Scanners lesen kann.

  • Opazität (OPACITY)

  • Die Lichtundurchlässigkeit einer Substanz. Material-Opazität betrifft die Verhinderung des Durchscheinens der Rückseite oder eines darunterliegenden Materials. Die Farb-Opazität ist das Merkmal für einen Farbaufdruck, der die Reflexion des darunterliegenden Substrates verhindern soll.

  • optischer Belegleser

  • Ein Gerät, das Aufzeichnungen auf Datenträgern mit optischen Abtastverfahren erkennt, auch als optischer Abtaster bezeichnet. Auch gelochte Datenträger, die ursprünglich nur für elektrische Abtastung gedacht waren (Kontaktbürsten schließen durch das Loch im Datenträger einen Kontakt), werden heute optisch abgetastet (ein Lichtstrahl trifft durch das Loch eine Fotodiode). Diese Art des Abtastens hat den Vorteil höherer Geschwindigkeit und beansprucht den Datenträger bei der Abtastung selbst mechanisch nicht. Neben dem Abtastverfahren, das die Lichtdurchlässigkeit eines Datenträgers ausnützt, gibt es auch das Reflexverfahren, bei dem der Hell-Dunkel-Unterschied ausgewertet wird. Dieses Verfahren wird bei der Erkennung von Markierungen, Strichcode (Balkencode) und Schriften angewendet. Die für das optische Lesen geeigneten Code oder genormten Schriften sind mit einfachen Druckfarben aufzubringen. Da das optische Erkennen von Schriftzeichen vom Kontrast, den diese Zeichen gegen ihren Untergrund aufweisen, abhängt, können hier Verschmutzungen des Schriftbildes sehr stören. Andererseits ist die Erkennung des optischen Lesers auf bestimmte Spektralbereiche beschränkt, so daß z.B. die meisten Stempelfarben, Kugelschreiberfarben und Füllhaltertinten die Lesbarkeit der Zeichen nicht beeinträchtigen. Die wichtigste optische Schrift ist die OCR-Schrift, die von der ISO ausgearbeitet und vom Deutschen Normenausschuß mit DIN 66008 bzw. DIN 6622 genormt wurde. Eine besondere Form des optischen Lesens ist der Handblockschriftleser, der handgeschriebene Blockschriften erkennen kann. Optische Leser können nicht nur als Eingabegeräte für Datenverarbeitungsanlagen, sondern auch als Belegsortierer gebaut sein. Die Aufgaben der Dateneingabe und des Belegsortierers lassen sich auch verbinden.

  • optische Dichte (DENSITY (OPTICAL))

  • Messung des Verhältnisses von durchgedrungenem oder reflektierten Licht zu dem ausgesendeten Licht, ausgedrückt als Logarithmus des Verhältnisses
    optische Dichte = Log10 (T/I),
    mit T = durchgedrungenes oder reflektiertes Licht und
    I = ausgesendetes Licht

  • optischer Unschärfebereich (OPTICAL THROW)

  • Der Abstand zwischen der Leseoptik und dem Beginn der Tiefenschärfe für ein Symbol mit gegebenen Characteristiken. Vergleiche Tiefenschärfe, Entfernung, Leseabstand.

  • Orientierung (Ausrichtung) (ORIENTATION)

  • Die Orientierung ist die Position eines Strichcodesymbols zu einer spezifischen Richtung oder Ebene. Strichcodesymbole können positioniert werden, daß sie entweder horizontal (vertikale Striche, "Zaunanordnung") oder vertikal (horizontale Striche, "Leiteranordnung") gescannt werden können.

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