Barcode Lexikon Übersicht D

Barcode-Lexikon

Übersicht D

  • Datenprüfzeichen / -ziffer (DATA CHECK CHARACTER/DIGIT)

  • Eine Ziffer oder ein Zeichen, berechnet auf der Grundlage der Daten, das sicherstellt, daß die Daten richtig zusammengestellt und übertragen worden sind. Vergleiche Symbolprüfzeichen.

  • Datensicherheit

  • Siehe Substitutionsfehler.

  • Datentrennzeichen (DATA SEPARATOR CHARACTER)

  • Ein Hilfszeichen, das bei verketteten Datenelementen das Ende eines Dateninhaltes festlegt, um es vom Anfang des nächsten Datenelementes abzugrenzen.

  • Datenzeichen (DATA CHARACTER)

  • Eine einzelne numerische Ziffer, ein alphabetisches Zeichen, ein Sonder- oder Steuerzeichen, welches Information darstellt. Vergleiche Symbolzeichen.

  • Decoder (DECODER)

  • Ein elektronisches Gerät, welches die proportionalen elektrischen Signale des Scanners in computerkompatible Daten umwandelt.

  • Dekodieralgorithmus (DECODE ALGORITHM)

  • Der Algorithmus, der verwendet wird, um das Strich- und Lückenmuster eines Strichcodesymbols in Datenzeichen umzuwandeln.

  • Densitometer (DENSITOMETER)

  • Ein Instrument zur Messung des Grades, bis zu dem Licht ein Material durchdringt oder von ihm reflektiert wird. Ein geeichter Photometer nimmt das Licht auf, mißt seinen Wert und vergleicht diesen mit dem ausgesendeten Licht. Die Ergebnisse der Messung können als Reflexion in Prozent oder als Dichte angegeben werden.

  • Diffuse Reflexion (Streulicht) (DIFFUSE REFLETION)

  • Reflexion von Licht in alle Richtungen. Nicht-glänzende Materialien reflektieren Licht auf diese Art, wohingegen glänzende Materialien eine Spiegelung erzeugen.

  • Digital

  • Im Zusammenhang mit Graphik bezeichnet "digital" eine Herstellung durch eine Anzahl von einzelnen Punkten im Unterschied zum Halbtonbild.

  • Diskreter Code (DISCRETE CODE)

  • Eine Symbologie, bei der eine zwischen den Zeichen auftretende Lücke (Trennlücke) keine Information enthält. Jedes Zeichen beginnt und endet mit einem Strich.
    Vergleiche kontinuierlicher Code.

  • Druckdichte

  • Die Druckdichte gibt an, wie der Strichcode bezogen auf die Modulbreite x, dargestellt ist.
    Es gibt die Begriffe:

    • Ultra high Density x kleiner 0,19 mm

    • High Density x zwischen 0,19 mm und 0,24 mm

    • Medium Density x zwischen 0,24 mm und 0,30 mm

    • Low Density x zwischen 0,30 mm und 0,50 mm

    • bei großen Entfernungen x größer 0,50 mm

  • Druckerauflösung

  • Siehe Auflösung.

  • Drucker Kommandos

  • Siehe Drucker Steuersequenzen.

  • Drucker Steuersequenzen

  • Neben den eigentlichen Druckdaten erhält der Drucker vom System noch spezielle Zeichen und Sequenzen. Alle Steuerzeichen und –sequenzen eines Druckers bilden den Befehlssatz. Die Befehle können in etwa in folgende Funktionsgruppen unterteilt werden:

    • Befehle zur Seitenkontrolle, die das Papierformat, die Papierzuführung sowie Ränder und Zeilenabstände bestimmen.
    • Befehle zur Cursorpositionierung, die durch CR, LF, FF und Tabulatoren vorgenommen werden.
    • Befehle zur Schriftdefinition, wie Schriftauswahl, Orientierung (Hoch- und Querformat), Attribute (fett, kursiv, breit, usw.), Schriftqualität.
    • Grafikbefehle, wie z.B. Angaben zur Auflösung, Grafikdatenformat und Farbanweisungen
      für farbige Ausdrucke.

    Visual Bar Code Desinger erzeugt aus allen Informationen, die das Programm vom Anwender über den Barcode erhält, eine Steuersequenz (im PCL- und im PostScript-Format), mit der der Drucker, ausgestattet mit einem Barcode SIMM/DIMM, den ensprechenden Barcode druckt.

  • Druckerzeichensatz

  • Ein unter einem Namen fest definierter Zeichenumfang, der in den Drucker geladen und mittels Steuerzeichen und Code angesprochen werden kann. Ein Druckerzeichensatz kann unter anderen Strichcodezeichen bestimmter Strichcodesymbologie, Klarschriftzeichen (visuell lesbare Zeichen) und/oder Blanks enthalten. Druckerzeichensätze können nach verschiedenen Gesichtspunkten festgelegt werden.

  • Druck-Kontrast-Signal (PRINT CONTRAST SIGNAL (PCS))

  • PCS ist die Abkürzung für "Print Contrast Signal". Ein Maß für die relative Differenz der Reflexion zwischen hellen und dunklen Elementen (in der folgenden Formel RL (für die hellen) und RD (für die dunklen Elemente)):
    PCS = [ (RL - RD) / RL].

  • Druckqualität (PRINT QUALITY)

  • Die Übereinstimmung eines gedruckten optischen Symbols mit den dafür spezifizierten Anforderungen, wie z.B. Abmessungen, Reflexion, Kantenschärfe, Flecken, Fehlstellen etc., die zusammen die Durchführung des Lesevorgangs beeinflussen.
    Je besser die Druckqualität des Strichcodesymbols ist, desto einfacher und sicherer wird die Lesbarkeit des Strichcodes. Um die Druckqualität überprüfen zu können, werden von den Strichcodelesegeräte-Herstellern verschiedene Testgeräte angegeboten. Siehe Vermessung.

  • Druckqualitätstest (PRINTABILITY TEST)

  • Ein Test zur Überprüfung der Druckqualität.

  • Druckrichtung (PRINT DIRECTION)

  • Die Richtung, in der der Bedruckstoff (z.B. Papier) durch das Ausgabegerät (z.B. Drucker) läuft.

  • Drucktoleranz

  • Siehe Toleranz.

  • Durchscheinen (SHOW THROUGH)

  • Abnahme des Reflexionswertes (der Lücken) die bei durchscheinenden Packmaterialien auftritt, wenn sich ein dunkler Gegenstand unter dem Strichcode befindet. Vergleiche Opazität.

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