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Fragen und Antworten, Barcode Software Rbarc für SAP

Fragen und Antworten RBarc

Hier finden Sie eine Liste der am häufigsten gestellten Fragen und die passenden Antworten dazu.

Sollten Sie keine passende Antwort auf Ihre Fragen finden, dann kontaktieren Sie uns bitte. Unser Support Team steht Ihnen gerne zur Seite.

Welche RBarc Programm gibt es?

Es gibt folgende Programme der RBarc-Reihe:

Welche Barcodes können mit den RBarc Programmen generiert werden?

Mit RBarc+ können die meisten bekannten 1D Barcodesymbologien, wie z.B. Code 128, GS1-128, Code 39, 2 aus 5 Interleaved usw. generiert werden. RBarc/Datamatrix generiert den 2D Barcode Datamatrix, bzw. GS1-Datamatrix. RBarc/QRCode generiert den 2D Barcode QRCode. RBarc/PDF417 generiert den gestapelten 2D Barcode PDF-417. RBarc/OMR generiert den OMR-Code für die Steuerung von Druckmaschinen.

Was unterscheidet RBarc von anderen Barcode Programmen?

Alle RBarc wurden in ABAP geschrieben und werden on-the-fly in die Dokumente eingefügt. Dokumente, die einen mit RBarc generierten Barcode erhalten, können direkt aus dem SAP®-System nicht nur gedruckt, sondern auch gefaxt, gemailt oder in das PDF-Format umgewandelt werden. Auch bei der Archivierung bleiben die Barcodes erhalten, so dass für einen späteren Nachdruck kein spezielles Druckgerät vorgehalten werden muss.

Ist RBarc eine Middleware?

Nein, RBarc ist keine Middleware. Programme der RBarc-Reihe fügen sich nahtlos in das SAP®-System ein.

Wie wird RBarc installiert?

Die Installation erfolgt in wenigen Schritten ausschließlich auf dem SAP-Application Server. Der Administrator legt ein Paket an, in dem er die gelieferten Reports und Includes installiert. Es wird kein Transportauftrag geliefert, sondern die ABAP-Quellcodes.

Müssen während der Installation von RBarc Tabellen in der Datenbank angelegt werden?

Nein. Alle Programme der RBarc-Reihe kommen ohne Datenbanktabellen aus.

Werden für die Installation von RBarc Client Komponenten benötigt?

Nein. Keines der RBarc Programme verwendet Client Komponenten. Die Installation erfolgt ausschließlich auf dem SAP®- Application Server.

Werden für das Drucken von Barcodes mit RBarc Druckererweiterungen benötigt?

Nein. Für das Drucken von Barcodes mit RBarc werden keine Druckererweiterungen benötigt. Die Barcodes können auf jedem grafikfähigen Drucker ausgegeben werden, ähnlich wie Logos.

Wieviel Zeit benötigt man für die Installation von RBarc?

Für die Installation eines RBarc Programmes benötigt der Administrator ca. 10 bis 15 Minuten.

Gibt es eine Testversion von den RBarc Programmen?

Ja, im Downloadbereich von www.suchymips .de gibt es Testversionen von allen RBarc Programmen. Nur für RBarc/OMR gibt es keine Testversion.

Was ist der Unterschied zwischen einer RBarc Testversion und einer RBarc Vollversion?

RBarc+ generiert in der Testversion ausschließlich einen Code 39 und vertauscht die 0 mit der 9.
RBarc/Datamatrix, RBarc/QRCode und RBarc/PDF417 erlauben den Druck von Barcodes mit nur wenigen Testdaten.
Alle Testversionen der RBarc Programme sind so konzipiert, dass grundsätzlich alle Funktionen, welche die Programme anbieten, getestet werden können. Die Einschränkungen betreffen nur die Barcode Symbologie oder deren Ausprägungen.

Wir müssen den Barcode GS1-128, früher EAN-128 mit FNC1 drucken. Welches RBarc Programm ist dafür geeignet?

Ja, RBArc+ unterstütz explizit den Code GS1-128 mit allen von GS1 spezifizierten Eigenschaften Dazu gehört auch das FNC1 an zweiter Stelle und als Trennsymbol für Datenfelder.

Wir müssen VDA Labels mit Datamatrix drucken. Die Labels beinhalten Zeichen, die nicht mit der Tastatur erzeugt werden können, wie z.B. <GS> <RS> <EOT>. Geht das mit RBarc/Datamatrix?

Alle RBarc Programme wurden so entwickelt, dass von den Symbologien unterstützt Sonderzeichen, wie z.B. <RS>, <GS>, <EOT>, <FNC1> usw. kodiert werden können. Mehr darüber erfahren Sie aus dem Handbuch, das jeder Testversion beiliegt. Die Testversion erhalten Sie im Downloadbereich von www.suchymips.de

Kann ich die Parameter der Barcodes bei den RBarc Programmen frei wählen?

Alle von der jeweiligen ISO-Spezifikation festgelegten Parameter werden von den RBarc Programmen unterstützt. Bei 1D Barcodes sind das z.B. die Breite der Striche und Lücken, die Barcode Höhe, Wahl einer Prüfziffer, usw. Bei 2D Barcodes sind es Modulgröße, Fehlerkorrekturlevel (ECC-Level), usw.

Unterstützt RBarc/Datamatrix den ECC-200 Standard?

Ja, RBarc/Datamatrix unterstützt den ECC-200 Standard.

Können Barcodes nebeneinander positioniert werden? Auch mit SAPscript?

Ja, Barcodes in Dokumenten können auch nebeneinander positioniert werden. Auch mit SAPscript.

Können mit SAPscript die Barcodes im Fenster Main positioniert werden?

Ja, mit SAPscript können die Barcodes sowohl im Fenster Main als auch in jedem anderen Fenster positioniert werden.

Gibt es Handbücher für die RBarc Programme?

Für jedes Programm der RBarc-Reihe gibt es ein ausführliches Handbuch in Deutsch und Englisch. Mit jedem Programm werden Beispielimplementierungen in SAPscript, Smart Forms und Interactive Forms geliefert, die einen schnellen Einstieg in den Druck von Barcodes mit RBarc leicht machen.

Welche Druckeranschlussarten (Koppelarten) können für den Druck von Barcodes mit RBarc genutzt werden?

Der Druck von Barcodes mit Programmen der RBarc-Reihe wird von der Wahl des Druckeranschlusstyps nicht beeinflusst. Es kann also jeder Anschlusstyp verwendet werden.

Welche Gerätetypen können oder müssen für den Druck von Barcodes mit RBarc verwendet werden?

Grundsätzlich kann jeder Gerätetyp verwendet werden, der in der Lage ist Grafiken zu erzeugen. Dazu gehören alle Gerätetypen, die auf den Treibern für PCL, Postscript und Prescribe basieren. Es kann auch SAPWIN als Gerätetyp gewählt werden. Nur wenige Gerätetypen, die für alte Zeilendrucker zur Verfügung stehen, unterstützten keine Grafiken.

Wie kann ich im Vorfeld prüfen, ob Barcodes mit RBarc und den bei uns eingesetzten Gerätetypen funktionieren werden?

Speichern Sie im SAP®-System eine kleine Grafik (z.B. das Firmenlogo) und drucken diese. Falls diese Grafik gedruckt wird, dann werden auch Barcodes, die mit RBarc erzeugt wurden, gedruckt.

Funktioniert RBarc nach einem Update des SAP®--Systems?

Alle RBarc Programme werden im Z-Bereich installiert und werden vom Update nicht berührt. Sie funktionieren auch nach dem Update.

Wir drucken Etiketten mit SAPscript, indem das Fenster Main mehrfach auf einer Seite definiert wurde. Funktioniert das auch mit RBarc?

Ja, das funktioniert auch mit RBarc. Die Barcode Definition kann im Fenster Main platziert und das Fenster kann mehrfach auf einer Seite definiert werden.

Wie kann ich mit RBarc+ die Prüfziffer in der Klarschriftzeile ausdrucken?

Die von RBarc+ berechnete Prüfziffer wird als Parameter an das Formular zurück gegeben (ab Vers. 2010), so, dass diese in der Klarschriftzeile gedruckt werden kann.

RBarc+2010

Kann ich die Klarschriftzeile eingebettet in den Barcode eingeben?

JA. RBarc+ ab Vers. 2010 bietet den Parameter Margin jetzt auch für die grafischen Barcodes. Somit sind Einschnitte am unteren Rand des Barcodes für die Klarschriftzeile realisierbar. Beispiel:

RBarc+2010

Mit welcher Auflösung werden die Barcode Grafiken erzeugt?

Für die Grafikauflösung wurde ein eigner Parameter RES eingeführt. Über diesen Parameter ist es möglich entweder global, oder individuell – für jeden definierten Barcode einzeln – die Auflösung der Grafik zu bestimmen. Somit sind alle denkbaren Auflösungen realisierber, z.B. 150 dpi, 200 dpi, 300 dpi oder 600 dpi.

Manche SAP-Variablen beginnen mit Leerzeichen oder führenden Nullen, die man nicht unbeding im Barcode verschlüsseln möchte. Gibt es dafür Lösungen?

Ab Vers. 2010 gibt es den Parameter Input_handling. Mit diesem Parameter kann der zu verschlüsselnde Text beeinflusst werden. Folgende Optionen sind z.Zt. implementiert:

  1. Löschung führender Nullen
  2. Löschung führender Leerzeichen
  3. Löschung ungültiger Zeichen
  4. Alle möglichen Kombinationen von 1, 2 und 3.

Können Barcodes mit Klarschriftzeile gedreht ausgegeben werden?

Mit RBarc+2010 werden spezielle Fonts ausgeliefert, die es ermöglichen, Klarschriftzeilen zusammen mit dem Barcode auch in gedrehter Form auszugeben. Das gilt sowohl für SAPscript als auch für SmartForms.

RBarc+2010 - TrueType Fonts

Kann das neue RBarc+2010 zusammen mit einer früheren Version auf einem SAP® System betrieben werden?

Ja, RBarc+2010 kann parallel zu anderen RBarc+ Versionen auf einem SAP® System betrieben werden.

Rbarc/Datamatrix. Wie kann eine Variable verschlüsselt werden, die keine darstellbaren Zeichen repräsentiert (z.B. der Binäwert '00').

Es gibt zwei Möglichkeiten solche Daten zu verschlüsseln:

    • konvertieren Sie die Daten in ASCII Hex und benutzen das Flag 'X'

      dmvalue = '000000'. « hier wird der Wert 00 3 Mal hintereinander verschlüsselt. dflag = 'X'. perform collect_dm using dflag dmvalue.

    • benutzen Sie die Dezimalnotation für das Zeichen und das Flag 'B'

      dmvalue = 0.
      dflag = 'B'.
      perform collect_dm using dflag dmvalue.

      Bei der Methode b kann nur ein Zeichen pro Aufruf von collect_dm übermittelt werden.

Rbarc/Datamatrix: wie kann eine Variable verschlüsselt werden, die Leerzeichen am Ende aufweist. Wen ich z.B. 'ABC' übergebe, gehen die hinter dem "C" stehenden Leerzeichen verloren.

ABAP berücksichtigt die Leerzeichen am Ende einer Variable (sei es C oder String) nicht. Die Leerzeichen können aber in ASCII-Hexform an Rbarc/Datamatrix übergeben und somit verschlüsselt werden. Hier ein Programmierbeispiel:

  • Länge der Variable wird geprüft um zu ermitteln, wieviele Leerzeichen fehlen.
  • Die fehlende Anzahl von Leerzeichen wird in die Variable "Blanks" in ASCII-Hex notation geschrieben.
  • Anschließend wird alles in den Container übergeben, allerdings mit dem dflag-Wert "X".

    Data: l type i, rest type i, blanks type string.
    l = strlen( dmvalue ).
    rest = 24 - l.
    do rest times.
    concatenate blanks '20' into blanks.
    enddo.
    dmvalue = blanks.
    dflag = 'X'.
    perform collect_dm using dflag dmvalue.

Mir scheint, als würden die Parameter XPOS und YPOS für die Positionierung des Barcodes nicht immer funktionieren. Was muß bei der Verwendung dieser Parameter beachtet werden.

Die Parameter XPOS und YPOS sind nur bei der PCL-Methode uneingeschränkt einsatzfähig. Dabei ist folgendes zu beachten: ist der Wert des Parameters POSTYP gleich 1, dann handelt es sich um s.g. relative positionen bzgl. der aktuellen Cursorpostion. (wo der Cursor steht finden Sie heraus, wenn Sie XPOS = YPOS = 0 definieren. Der Cursor befindet sich an der linken oberen Ecke des Barcodes). D.h. der Barcode wird um den angebegenen Wert von der aktuellen Cursorposition verschoben. Negative Wert sind erlaubt. Is der Wert des Parameters POSTYP gleich 0, dann handelt es sich um eine absolute Position bezogen auf die linke obere Papierkante. In diesem Fall sind nur positive Werte erlaubt

Bei der Bitmap-Methode haben XPOS und YPOS keine Wirkung.

Bei der OTF-Methode (empfohlen für SAPscript) bewirkt der Parameter XPOS eine horizontale Verschiebung nach rechts innerhalb des Fensters, in dem der Barcode definiert wurde. Nur positive Werte sind erlaubt.

Der Parameter YPOS hat keine Wirkung, falls POSTYP gleich 1 ist. Falls POSTYP gleich 0 ist, dann bedeutet der Parameter YPOS die absolute, vertikale Position auf dem Papier. Bitte beachten Sie, dass in dieser Situation andere Objekte keinen Einfluss auf die Position des Barcodes haben. Der Barcode erscheint immer auf der gleichen Stelle auf dem Papier, auch wenn das Fenster verschoben wird.

Bemerkung: bei Rbarc/Datamatrix wird der Parameter POSTYP nicht mehr verwendet. Falls jedoch der parameter YPOS definiert wird und einen Wert > 0 hat, dann tritt hier das gleiche Verhalten als wäre POSTYP gleich 0.

Sind Programme der Rbarc Reihe Unicodefähig?

Ja, ab der Version 2007 sind alle Programme der Rbarc Reihe Unicodefähig.

Wir versuchen Barcodes mit Rbarc+ auf Zebra Drucker zu drucken, doch die Lesequalität der Barcodes ist schlecht. Was ist der Grund dafür und gibt es eine Abhilfe?

Einige Zebra Drucker Drucken mit einer Auflösung von 203 dpi (Zeichen pro Zoll). Bis Version 2006 erzeugte Rbarc+ die Barcode Grafiken mit 300 dpi. Wenn 300 dpi Grafiken auf einem 203 dpi Drucker ausgegeben werden, werden die Grafiken gestrecht bzw. gestaucht, was zu einem deutlichen Qualitätsverslut führt. Barcodes sollten ausnahmslos mit der gleichen Aulösung gedruck werden, mit der sie erzeugt wurde.
Seit Rbar+2007 haben anwender die Möglichkeit die Auflösung der Barcodegrafik selbst zu bestimmen. Die geschieht mit dem Parameter "ESC", mit dem auch die zu verwendete Methode definiert wird. Hier ein Beispiel:

ESC = '<0BMP>203'

Der Barcode erscheint im SAPscript Formular an der Stelle an der im Fenster der Include definiert wurde, zB.
/:INCLUDE &SMBARNAME& OBJECT TEXT ID ADRS LANGUAGE &SY-LANGU&
Oft ist das jedoch nicht exakt die gewünschte Position. Wie kann ich die Position des Barcodes genauer justieren?

Die horizontale Postion des Barcodes läßt sich bei der OTF-Methode mit dem XPOS Parameter bestimmen. Dieser muss im SAPscript Formular definiert und weiter an Rbarc übergeben werden.

DEFINE &XPOS& = '100.00'.
DEFINE &BC_METHOD& = 'OTF'
PERFORM GEN_BARCODE IN PROGRAM ZSS_BC_SETTINGS
USING &SMBARVAR&
USING &SMBARIDENT&
USING &BC_METHOD&
USING &XPOS&
CHANGING &SMBARNAME&
CHANGING &LINES&
ENDPERFORM
INCLUDE &SMBARNAME& OBJECT TEXT ID ADRS LANGUAGE &SY-LANGU&

Für die Vertikale Positionierung gehen Sie dagegen wie folgt vor:

Die Feinjustierung erreichen Sie, indem Sie einen Absatz mit einem entsprechend kleinen Zeilenabstand definieren und diesen vor der Include Zeile einfügen. Falls dieser Vorgang Ihren Text verschiebt, erreichen Sie den Ausgleich, indem Sie einen weiten Absatz definieren, der kleiner als der Standardabstaz ist und zwar um den Wert des gerade geschaffenen Absatzes.

Beispiel:
Sie verwenden im Formular den Standardzeilenabstand 1 LN (in der Regel 6 Zeilen pro Zoll also 4,23 mm).

Sie plazieren nun den Barcode in Zeile 15 und stellen fest, das dieser um 1 mm zu hoch liegt.

Definieren Sie nun einen Absatz z.B. B1 mit dem Zeilenabstand 1 mm und einen zweiten Absatz B2 mit dem Abstand 3,23 mm (= 4,23 - 1 ).

Fügen Sie nun vor die Include Zeile eine Zeile mit der Absatzformatierung B1. Falls das den nachfolgenden Text nach unten verschiebt, ersetzten Sie den nächsten Standardabsatz mit dem Absatz B2 (der ja nun um den Absatz B1 kleiner geworden ist).

Zeilenabstand

Absatzformatierung

Wie kann ich im SAPscript mehrere Barcodes nebeneinander drucken, die im gleichen Fenster definiert wurden?

Sorgen Sie dafür, dass zwischen den einzelnen Include Zeilen keine anderen Zeilen kommen, die den Cursor nach unten verschieben würden. Dann benutzen Sie beim zweiten Barcode einen XPOS Parameter, der diesen entsprechend nach rechts schiebt.

mehrere Barcodes nebeneinander drucken

Es ist so, dass in einem Feld, das als Barcode verschlüsselt werden soll z.B. auch ein Komma, Punkte oder Schrägstriche usw. vorkommen können und es einen Abbruch gibt. Wie können wir generell solche Abbrüche verhindern?

Jede Barcode Symbologie hat einen eigenen Zeichenvorrat, der Verschlüsselt werden kann. Werden Zeichen übergeben, die nicht zum Zeichenvorrat der aufgerufenen Barcode Symbologie gehören, kommt es während der Ausführung zu einer Fehlermeldung. Z.B. gehören zu dem Zeichenvorrat des Codes 2/5 Interlaeved ausschließlich Ziffern. Daher würde eine Variable wie 12345ABC einen Fehler verursachen. Rbarc darf die Zeichen nicht einfach entfernen, weil das womöglich vorliegende Probleme verschleiern würde. Sie müssen als Anwender dafür sorgen, dass nur Zeichen aus dem Zeichenvorrat der aufgerufenen Barcode Symbologie an Rbarc übergeben werden. Falls Sie sich nicht sicher sind, dann Fragen Sie nach unserem Barcode Guide.

Der Barcode EAN-128 erzeugt ein FNC1 Zeichen automatisch nach dem Startzeichen. Wie kann ich weiter FNC1 Zeichen dem Barcode hinzufügen?

Fügen Sie dazu in die zu verschlüsselnde Variable das Zeichen ‚í’ ((ALT+0161) ein.

Rbarc+ unterstützt folgende, nicht druckbare Zeichen-Codes für die “Code 128” Familie:
<FNC1>, <FNC2> <FNC3> und <SHIFT> Benutzen Sie folgende ASCII-Zeichen, um diese Codes zu generieren:
<FNC1> = ASCII-Zeichen 237 = 0xED = ( “í” oder ALT + 161 ).
<FNC2> = ASCII-Zeichen 243 = 0xF3 = ( “ó” oder ALT + 162 )
<FNC3> = ASCII-Zeichen 250 = 0xFA = ( “ú” oder ALT + 163 )
<SHIFT> = ASCII-Zeichen 241 = 0xF1 = ( “ñ” oder ALT + 164 )
z.B.: um die Werte A = ‘111’ und B =’ 222’ mit FNC1 zu trennen, benutzen Sie den Wert C = ‘111í222.’

Rbarc+ brach ab, als eine Variable mit "*" übergeben wurde. Warum und wie kann man Abhife schaffen?

Das Zeichen "*" gehört nicht zum Zeichenvorrat des Barcodes 39. Es symbolisiert lediglich das Start und Stoppzeichen. Da Rbarc+ Start- und Stoppzeichen automatisch erzeugt, dürfen diese Zeichen (auch bei anderen Symbologien) nicht übergeben werden.

Alle 'Y' Zeichen, die verschlüsselt werden, werden vom Barcode als 'Z' gelesen und umgekehrt. Ist das ein Fehler von Rbarc+?

Nein, das ist kein Fehler von Rbarc+. Lesegeräte müssen auf die entsprechende Tastatur eingestellt werden (sehen Sie im Scannerhandbuch nach oder fragen Ihren Händler). Es ist ähnlich wir mit der Tastatur: wenn z.B. auf einem deutschen PC ein englsiches Windows installiert wird, dann bewirkt das Drücken der Taste "Z" das erscheinen eines 'Y' auf dem Bildschrirm und umgekehrt. Auch hier müssen Eingabe- und Wiedergabesystem synchronisiert werden.

Wir haben aktuell ein Problem mit dem SLASH! Barcode 39 und 39e beinhalten lt. Doku den Slash. Er wird im Programm RBarc in /O umgesetzt! Und vom Scanner anschliessend als -O interpretiert! Es sieht so aus als würde entweder im Feld ZNAKI der falschs String zum Umsetzten stehen, oder die Umsetzung ist überhaupt überflüssig! Haben Sie hier ggf. einen Patch, bzw. eine Codieranleitung?

Es liegt kein Fehler bei Rbarc vor.
Sie verschlüsseln nicht "code 39" ( 'c39'), sondern "code 39 exended" ('c39e'). Dieser Code kann viel mehr Zeichen verschlüsseln als "code 39". Da er jedoch den gleichen Zeichenvorrat nutzt, bedient er sich eines Tricks: er verschlüsselt einige Zeichen mit 2 Barcode Symbolen. Der Schrägstich, der im "Code 39" tatsächlich als natives Zeichen vorkommt, wird im "Code 39 extended" laut spezifikation als /O verschlüsselt. Genauso verhält sich RBarc+. Das Problem kann behoben werden, indem Ihr Kontrahent sein Lesegerät auf "Code 39 extended" umschaltet, oder Sie auf "Code 39" wechseln. Dabei ist jedoch zu beachten, dass dann nicht mehr der verschlüsselbare Zeichenvorrat des "Code 39 extended" (z.B. Kleinbuchstaben) zur Verfügung stehen.
Genauere Informationen zum "Code 39" und "Code 39 extended" finden Sie auch in der entsprechenden Spezifikation, erhältlich bei AIM oder im Barcode Guide von Suchy MIPS.

Wie genau können Barcodes positioniert werden?

Das hängt von den verwendeten Maßeinheiten ab. In der Regel geht die Genauigkeit auf 2 Nachkommastellen, z.B. 0,01 MM.

Können verschiedene Versionen von RBarc paralell laufen?

Ja, das können Sie. Rbarc wurde so konzipiert, dass die Namen der entsprechenden Includes nicht miteinander kollidieren. Somit kann eine neue Version ohne Beeinflussung der bisherigen Version getestet werden.

Obwohl ich den Prüfziffernparameter W_CHKSUM leer lasse, wird eine Prüfziffer erzeugt. Was mache ich falsch?

Der Parameter W_CHKSUM hat nur eine Auswirkung bei Barcodes, bei denen die Prüfziffer nicht obligatorisch ist. Dazu gehören z.B. Code 39 und 2/5 Interleaved. Die meisten Barcode Symbologien, wie z.B. Code 128, EAN, Code 93 usw. haben obligatorische Prüfziffern, die man nicht abschalten kann.

Wir drucken den Barcode PDF-417. Wir haben folgende Variablen definiert:
rows = 39
columns = 13
x_dim = 0.15
y_dim = 0.45

Dabei wird der Barcode immer gleich groß erzeugt. Allerdings, wenn nur wenig Daten zum Verschlüsseln vorhanden sind, wird der Rest mit Leerzeichen gefüllt. Kann man den Barcode auch so definieren, dass die Größe der Datenmenge angepaßt wird?

Ja, das geht. Wenn Sie die Parameter Rown und Columns verwenden, dann ist diese Größe für Rbarc/PDF417 bindend und die Daten werden immer so aufgefüllt, dass der Barcode dieser Größe entspricht. Allerdings wird auch ein Fehler gemeldet, wenn die Daten nicht in das vorgegebene Raster reinpassen würden. Wenn Sie den Barcode variabel gestalten möchten, defnieren Sie rosw = 0, colums = 0 und nutzen stattdessen nur den Parameter ASPRATIO. Dieser Parameter definiert das Höhen/Breiten Verhältnis des Barcodes. Allerdings ist bei dieser Methode zu beachten, dass das Barcodebild von Seite zu Seite start variieren kann, je nach verschlüsselter Datenmenge.

Ich führe in SAPscript 2 Variablen in einer Zusammen und übergebe sie an RBarc+. Doch anstatt der Werte der Variablen werden die Namen der Variablen weitergegeben.

Beispiel:
Define &V1& = '123'
Define &V2& = 'ABC'
Define &VAR& = '&V1&&V2&'.
Erwartet wird 123ABC, stattdessen kommt &V1&&V2&

Sie verwenden die falsche Syntax bei der Zusammenführung der Variablen. Es fehlt der Doppelpunkt for dem Gleichheitszeichen. Richtig wäre:

Define &VAR& := '&V1&&V2&'.

Wozu dienen die Parameter BARIDENT und TEXT_ID?

Der Parameter BARIDENT dient zu Unterscheidung der Einzelnen Barcodes innerhalb eines Formulars. Jeder Barcode in einem Formular sollte eine eindeutige BARIDENT aufweisen. Idealerweise, sollten Sie für jedes Formular andere BARIDENT Werte verwenden. Anhand der Parameters BARIDENT erkennt RBarc+ um welchen Barcode es sich handelt und weißt ihm die richtigen Parameter zu (Symbologie, Höhe, Breite usw.).

Der Paramter Text_ID zur Unterscheidung der einzelnen Barcodes im System benutzt. Der Parameter sollte einmalig für jede benutze Barcode Definition verwendet werden.

Mit welchem Parameter wird die Barcode Breite gesteuert?

Dazu dienen Mittelbar die Parameter "B", "BB", "BBB", "BBBB" und "W", "WW", "WWW", "WWWW". Ein Barcode is nicht wie jede andere Grafik. Er besteht aus dunklen Strichen und hellen Lücken. Es gibt Barcode, die nur 2 Strich- und Lückenbreiten aufweisen (z.B. Code 39, Code 2/5 Interleaved) und Barcodes die 4 Strich- und Lückenbreiten aufweisen (z.B. Code 128, Code 93). Für die Lesbarkeit eines Barcodes ist weder die Breite des gesamten Barcodes noch die Breite der Strichen und Lücken ausschalggebend, sondern das Verhältnis einzelner Striche und Lücken zueinander. Als Faustregel bei s.g. 2-Breiten-Barcodes gilt: 2 <= BB:B <= 3 als auch B=W und BB=WW.
Als Faustregel bei s.g. 4-Breiten-Barcodes gilt: B:BB:BBB:BBBB = 1:2:3:4,
als auch B = W, BB = WW, BBB = WWW, BBBB = WWWW.

Wie kann ich die Parameter für eine vorgegebene Barcode Breite ermitteln? Ich Drucke den Code 39 mit 9 Ziffern ohne Prüfziffer. Der Barcode soll ca. 5 cm breit werden.

Zu diesem Zweck empfehlen wir Ihnen das Zusatzprogramm RBarc+ Visualizer. Das Windows-Programm ermittelt aus Ihren Vorgaben die Parameter automatisch und generiert zusätzlich einen enstprechenden ABAP-Report.

Barcode Breite

Kontaktdaten

  • Suchy MIPS GmbH
    Prinzregentenstraße 128
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